Politik | 06.04.2020

Geplante Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen Erpel und Remagen

Über 4.000 Rückmeldungen bei der Online-Befragung

Online-Befragung wurde mit großem positivem Feedback beendet

Erpel/Remagen. „Gratulation!“ – so Prof. Dr. Holger J. Schmidt, Professor an der Koblenzer University of Applied Sciences. Die ersten Zahlen, die er dem Unkeler Verbandsbürgermeister Karsten Fehr und seinem Remagener Amtskollegen Björn Ingendahl nach Abschluss der einmonatigen Online-Befragung mitteilte, waren mehr als positiv: Insgesamt hatten über 4.000 Menschen beidseits des Rheins an der Befragung teilgenommen. Über 3.500 Fragebögen wurden sogar komplett bis zum Ende ausgefüllt.

Wie berichtet haben die Stadt Remagen, die Verbandsgemeinde Unkel und die Ortsgemeinde Erpel Prof. Schmidt mit seinem Team von der Hochschule Koblenz beauftragt, eine Online-Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Gewerbetreibenden ihrer Kommunen durchzuführen. Mithilfe dieser vom 1. bis 31. März erfolgten Befragung sollte die grundsätzliche Einstellung der örtlichen Bevölkerung zu dem Projekt einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke mit Denkmalsanierung“ an der Stelle der historischen Ludendorff-Brücke in Erfahrung gebracht werden.

Schon unmittelbar nach Abschluss der Befragung ist festzustellen, dass das Projekt bei der ortsansässigen Bevölkerung auf sehr große Zustimmung stößt. In einer Skala von 1 (finde ich sehr gut) bis 7 (finde ich ganz und gar nicht gut) bewerteten fast 80% der Befragten das Projekt mit 1. Zusammenfassend gaben rund 85% der Befragten an, dass sie dem Projekt positiv gegenüber stehen. Nur ein sehr geringer Anteil lehnt das Projekt ab.

Bürgermeister Karsten Fehr zeigt sich hocherfreut über diese Zahlen. „Diese ersten Ergebnisse bestätigen das, was ich von Anfang an vermutet hatte: Der Erhalt der Kulturdenkmäler und die Errichtung einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke ist unserer Bevölkerung offenbar ein großes Anliegen. Der deutliche Rückhalt wird dem Projekt sicher einen kräftigen Rückenwind verleihen“.

Sein Kollege Björn Ingendahl sieht dies genauso: „Wenn die teils schon auf den Weg gebrachten grundlegenden Machbarkeitsuntersuchungen in die gleiche Richtung weisen wie es sich bei der Befragung abzeichnet, haben wir vielleicht schon bald genügend Informationen zur Verfügung, mit dem wir erfolgreich um weitergehende substantielle Unterstützung werben können.“

Beide Bürgermeister und Ortsbürgermeister Hirzmann sind sich mit Prof. Schmidt einig, dass für weitergehende Schlussfolgerungen erst die genaue Auswertung der Befragung abzuwarten ist. Denn erst damit gibt es eine verlässliche und seriöse Grundlage, die für weitergehende Überlegungen und Aktivitäten erforderlich ist. Diese Ergebnisse sollen voraussichtlich im Mai vorliegen.

Pressemitteilung

der Verbandsgemeinde Unkel

und der Stadt Remagen

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