Politik | 20.03.2018

Seniorenbeirat empfing MdL Dr. Anna Köbberling

Über vielfältige Aktivitäten des Koblenzer Seniorenbeirates informiert

Koblenz. Beeindruckt zeigte sich die Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling von den vielfältigen Aktivitäten des Koblenzer Seniorenbeirates.

Auf Wunsch der Landtagsabgeordneten, mit dem Koblenzer Seniorenbeirat ein Gespräch zu führen, hatte der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Prof. Dr. Borck, zu einem Gespräch in die Geschäftsstelle eingeladen, an dem auch seine beiden Stellvertreter, Monika Artz und Ingo Degner sowie die Sprecher der Arbeitskreise Bildung und Kultur (ebenfalls Monika Artz), Demografie und Stadtentwicklung (Edgar Kühlenthal) und Gesundheit und Betreuung (Helga Schiffer) teilnahmen.

Nach einer Einführung des Vorsitzenden in die Kernaufgaben des Beirates und seine jüngste Aktivität, die Bekämpfung von Altersdiskriminierung im Ehrenamt, berichteten die übrigen Beiratsmitglieder aus ihren Arbeitsbereichen und schilderten derzeit anstehende Projekte, wobei das erstmals in Metternich verwirklichte Sitzgruppenprojekt als Beispiel zwangloser Begegnung der Generationen breiteren Raum einnahm.

Die Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling war besonders an den in Koblenz bestehenden Beiräten, also auch dem für Migration und Integration sowie dem Jugendbeirat interessiert. Auf ihre Frage, warum es in Koblenz keinen Beirat für Menschen mit Behinderungen gebe, verwies der stellvertretende Seniorenbeiratsvorsitzende Ingo Degner auf den vor wenigen Wochen gegründeten Behindertenrat für Koblenz und Umgebung (BKU), bei dem er als Vertreter des Seniorenbeirates Gründungsmitglied ist und der zum Ziel hat, für Menschen mit Behinderungen eine Interessenvertretung zu schaffen.

Die Bildung eines Behindertenbeirates war vor einigen Jahren vom Stadtrat abgelehnt worden. Der Vorsitzende Prof. Borck wies auf die 2003 geänderten Bestimmungen der Gemeindeordnung hin, die es ausdrücklich in das Ermessen der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeinderäte stellt, ob überhaupt und wenn, welche Räte gebildet werden. Er erinnerte daran, dass der Koblenzer Seniorenbeirat sich mehrfach für die Ersetzung der Kann- durch eine Sollbestimmung in der Gemeindeordnung, die dann auch den Menschen mit Behinderungen zugutekäme, ausgesprochen hat – das haben 2003 übrigens alle Seniorenverbände gefordert. Die Mitglieder des Seniorenbeirates beklagten gegenüber der Landtagsabgeordneten die aus dieser Rechtslage resultierenden völlig unterschiedlichen Finanz- und Personalausstattungen der bestehenden Beiräte in Koblenz.

Der Vorsitzende des Seniorenbeirates bedankte sich bei Dr. Anna Köbberling dafür, dass sie als bisher einzige Koblenzer Landtagsabgeordnete das Gespräch mit dem Seniorenbeirat von sich aus gesucht hat und auch mit einem eigenen Bürgerbüro vor Ort für die Koblenzer ansprechbar ist. Frau Dr. Köbberling sicherte dem Beirat ihre tatkräftige Unterstützung bei seinen Anliegen zu.

Pressemitteilung

Seniorenbeirat der

Stadt Koblenz

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