Die Kandidaten um den Posten des Verbandsgemeindebürgermeisters stellen sich vor
Übernimmt Claus Eschenauer, Kandidat der FWG, den Chefsessel?
VG Bad Ems-Nassau. Er ist jung, dynamisch und hat Power. Claus Eschenauer ist mit Abstand der jüngste, der sich um den Posten als Oberhaupt der neuen Verbandsgemeinde bewirbt und sich am 16. September wählen lassen möchte. Dies könnte von Vorteil sein, da er noch unbelastet ist.
Was bewegt so einen jungen Menschen dazu, was sind seine Ziele?
In Bad Ems und Nassau ist Claus Eschenauer, gemeinsamer Kandidat der „Freien Wähler Bad Ems“ und der „Freien Wähler Forum Nassauer Land“ kein Unbekannter. Der 33-jährige ist in dem bekannten Kurort geboren und aufgewachsen. Heute wohnt er in der Ortsgemeinde Arzbach. Seine Wurzeln sind in beiden Verbandsgemeinden verwachsen, da seine Familie mütterlicherseits aus Obernhof stammt.
Das Abitur machte er am Goethe-Gymnasium. Danach ging er zur Bundeswehr. Hier diente der Offizier zwölf Jahre lang als Zeitsoldat. In dieser Zeit wuchs sein Interesse für Organisation und Management. Als Referatsleiter konnte er Erfahrungen in Sachen Verwaltungsarbeit sammeln.
So ist er noch heute, vertretend als Reserveoffizier für das Personalmanagement im Bundesamt der Bundeswehr aktiv.
Nach dem Studium von Geschichte, Wirtschaft und Sport für das Lehramt, ist er heute Realschullehrer in Herborn. Sport ist seine Leidenschaft. Dies wissen viele Bürger und insbesondere der „Judo Club Bad Ems 1971 e.V.“. Eschenauer engagiert sich in Vereinen seiner Heimat, ist in der Sportszene der Region zuhause, steht für Kampfgeist, Beharrlichkeit, Teamgeist und Fairness.
Seine Maxime ist: „Wer Menschen führen möchte, muss Menschen mögen! Wir machen gemeinsam etwas Gutes daraus, zum Wohle von Mensch und Heimat. Dabei geht es nicht nur um die Zusammenführung zweier Verwaltungen, sondern auch darum, jeden in der neuen Verbandsgemeinde mitzunehmen. Da sind Kommunikation und Netzwerke gefragt, nicht nur das Führen einer Verwaltung.“- und weiter: „Beim Besuch der Kirmes in Kemmenau traf ich neben vielen Bekannten und Freunden auch viele junge Familien. Diese wünschen sich für die Zukunft sichere KiTa-Plätze und schauen zurzeit etwas besorgt auf die Situation in einzelnen Gemeinden. Zu viele Kinder, zu wenig Plätze. Die Harmonisierung der KiTa-Systeme ist ein Thema, für das ich mich weiterhin stark machen werde“.
