FWG Grafschaft e.V. zum Nord-Süd-Netzausbau
Ultranet in der Grafschaft?
Konkrete Fragen zur geplanten Gleichstromübertragung
Grafschaft-Ringen. Die HGÜ - oder ausgeschrieben „Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik“ - berührt auch die Grafschaft. Im Nord-Süd-Netzausbau plant das Betreiberunternehmen „Amprion“ auch die durch die Grafschaft laufende Trassenführung umzustellen. HGÜ, so der Netzbetreiber auf seiner Internetseite „amperion.net“, sei eine äußerst verlustarme Methode, um den im Süden Deutschlands benötigten Strom an den Wechselstromnetzen des Rheinlandes vorbei zu transportieren. Gesundheitliche Beeinträchtigungen seien nach Angaben des Anbieters nicht zu erwarten, die Einhaltung der Grenzwerte der 26. BImSchV sei sichergestellt. Die in 2013 neu verabschiedete Verordnung legt für Wechselstrom einen Grenzwert von 100 Mikroteslar und für Gleichstrom immerhin 500 Mikroteslar fest. Werte, die nach Angaben des Unternehmens weit unterschritten werden würden. Dazu, welche Maßnahmen zur Umsetzung in der Grafschaft durchgeführt werden sollen, hat die FWG auf der Internetseite des Anbieters konkrete Fragen gestellt. Für die Beantwortung dieser Anliegen setzt das Unternehmen jedoch ein breites Bürgerinteresse voraus, daher die bittet die FWG, auf der Kommunikations-Webseite des Unternehmens (http://www.direktzu.de/amprion) unter „Lesen und Abstimmen“ die Frage der FWG: „Maßnahmen in 53501 Grafschaft“ zu unterstützen. Für Interessierte bietet das Unternehmen auch Informationsveranstaltungen. Nächstgelegen am 18. Februar, von 17 bis 20 Uhr in Meckenheim, Im Rurfeld 16, Sitzungssaal 1.
Pressemitteilung
FWG Grafschaft e.V.
