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CDU-Kreisverband traf sich zum Kreisparteitag im Dernau

Umweltthemen stehen bei den Christdemokraten hoch im Kurs

ÖPNV soll verbessert werden - Große Aufforstungsmaßnahmen geplant

03.12.2019 - 11:20

Von Daniel Robbel

Dernau. Ein knappes halbes Jahr nach der Kommunalwahl am 26. Mai trafen sich die Mitglieder des CDU Kreisverbandes Ahrweiler zum gemeinschaftlichen Blick zurück und nach vorne. Horst Gies, Kreisvorsitzender der CDU im Kreis, zog zur Kommunalwahl ein nüchternes Fazit: „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, so Gies zu den versammelten Christdemokraten in der Eventhalle Dagernova in Dernau. In anderen Regionen verlor die CDU nämlich deutlich mehr Prozente als im Ahrkreis. Trotzdem büßte man im Kreistag vier Sitze ein und auch die Niederlagen bei den Bürgermeisterwahlen in Sinzig, Remagen und in der Verbandsgemeinde Mittelahr hallten immer noch nach. Dennoch gab sich Gies optimistisch und kämpferisch. Nun gelte es jedoch nach vorne zu blicken und „mutig weiterzugehen“. Gies rief ins Gedächtnis, dass der Wähler schließlich der „oberste Souverän“ sei und entscheide, wem er seine Stimme gibt. Dies geschehe jedoch nur auf bestimmte Zeit. Deshalb möchte man auch wieder verstärkt die Jugend - und ebenfalls die Senioren - wieder verstärkt ansprechen. Grundsätzlich sei die Situation bei beiden Gruppen jedoch gut, „man verliere sich nicht aus den Augen“, wie der Kreisvorsitzende Gies betonte. Nachholbedarf gibt es jedoch noch in der digitalen Kommunikation. So habe man noch keine Antwort auf die Frage gefunden, wie sich die CDU in sozialen Netzwerken darstellen kann.


1700 Bäume sollen gepflanzt werden


Projekte, die die Landes-CDU umsetzen möchte, sollen auch auf Kreisebene umsetzt werden. So möchte die CDU Rheinland-Pfalz im Land rund vier Millionen Bäume für vier Millionen Einwohner pflanzen. Im Kreis Ahrweiler sollen dies insgesamt 1700 Setzlinge werden - ein Baum also für jedes CDU-Mitglied im Kreis. Die genaue Zahl der Mitglieder beträgt übrigens 1737. Seit dem Jahre 2013 ist die Mitgliederanzahl zurückgegangen: Seinerzeit gab es noch 2029 AW-Bürger mit CDU-Parteibuch.

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit, Entlastung des Vorstandes und dem Totengedenken richtete Landrat Dr. Jürgen Pföhler seine Worte an die versammelten Parteimitglieder. Pföhler blickte zunächst auf das bisher Geleistete zurück. Insbesondere der Klimaschutz werde nicht erst seit der Kommunalwahl bei den Christdemokraten großgeschrieben. Bisherige Leistungen in Sachen Umwelt umfassen die Ausstattung aller Schuldächer im Kreis mit Solaranlagen und der „100-Prozent-Erneuerbare-Energien-Beschluss“ von 2011 seien erfolgreich umgesetzte Klimaprojekte. Gleiches gelte für die Aktion „Artenreiche Wiese“, das für Pföhler als „sensationellen Erfolg“ zu betrachten sei. 138.000 Quadratmeter Fläche wurden zu insektenfreundlichen Blühflächen umgewandelt, einer umgerechneten Fläche von knapp 20 Fußballfeldern.

Wichtig sei auch die gemeinsame Klimaschutzinitiative, der sich mit Ausnahme der AfD alle Fraktionen im Kreis angeschlossen haben. Gerade mit FWG und FDP mit der die CDU eine „bürgerliche Koalition“ gebildet. Auch, um wichtige Zukunftsthemen im Kreis gemeinsamen voranzutreiben. „Wir sind nach der Wahl nicht in Schockstarre gefallen“, erläutert Pföhler den Ist-Zustand. Landrat Pföhler stellte schließlich noch einen besonderen Punkt heraus. Denn die Kreisverwaltung wird als erste im Land ein Umweltmanagement einführen.

Ein weiterer wichtige Punkt ist für den CDU-Landrat ist der ÖPNV. So soll ein ähnliches System wie „Park&Ride“ für Autofahrer auch für Fahrradfahrer geben. Wichtig seien hier neue Verleihstationen und abschließbare Fahrradboxen beispielsweise an Bahnhöfen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kreisparteitages war die Wahl des Kreisvorstandes. Geleitet wurde die Wahl fast vollständig von Horst Gies; bei der Wahl des Kreisvorsitzenden sprang Gies´ Landtagskollege Guido Ernst ein und übernahm die Wahlleitung.


Die Vorstandswahlen im Überblick


Die Wahl fiel recht eindeutig aus: Horst Gies wurde mit 98,9 % der Stimmen im Amt bestätigt. Weitere Mitglieder im Kreisvorstand sind: Tino Hackenbruch (stellv. Kreisvorsitzender, Brohltal), Gabriele Hermann-Lersch (stellv. Kreisvorsitze, Bad Breisig), Michael Korden (stellv. Kreisvorsitzender, Adenau), Ingrid Näkel-Surges (stellv. Kreisvorsitzende, Altenahr) Klaus Schneider (Kreisschatzmeister, Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Michael Schneider (Kreisgeschäftsführer, Grafschaft). Außerdem wurden insgesamt zehn Beisitzer gewählt. Die Beisitzer sind: Udo Stratmann (Adenau), Erwin Kessel (Altenahr), Dr. Frank Gondert (Bad Breisig), Guido Orthen (Bad Neuenahr-Ahrweiler), Petra Schneider (Brohltal), Ghazel Wahisi (Grafschaft), Niclas Schell (Remagen), Herta Lauer (Remagen), Hans-Werner Adams (Sinzig) und Cora Blechen (Sinzig).

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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