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„Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“

Unbürokratische Hilfe für die Opfer von Kriminalität

Beate Reich berichtete im Offenen Treff über die Opferhilfe des Weißen Rings

Unbürokratische Hilfe
für die Opfer von Kriminalität

Die Ausführungen von Beate Reich zur Arbeit des Weißen Rings stießen bei den Besuchern des Offenen Treffs auf großes Interesse und boten Anregungen für Fragen und Diskussionen. Foto: privat

21.01.2020 - 16:50

Remagen. Der erste „Offene Treff“ des neuen Jahres im Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ fand kürzlich statt. Nach der Begrüßung durch die Projektleiterin Mechthild Haase stellte die Mitorganisatorin Marlene von Lom die Juristin Beate Reich im katholischen Pfarr- und Jugendzentrum Remagen vor. Beate Reich ist ehrenamtliche Mitarbeiterin der Opferhilfe des Weißen Rings in der Außenstelle Ahrweiler, eine von mehr als 400 Außenstellen bundesweit – also bestens geeignet, um dem Zuhörerkreis die Arbeit des Weißen Rings vorstellen zu können.

So berichtete Reich aus ihrem umfangreichen Erfahrungsschatz, natürlich unter Wahrung der schutzwürdigen Interessen konkreter Fälle. Erwartungsgemäß standen die landläufig bekannten Verbrechen wie häusliche Gewalt, Einbruch und Betrug im Mittelpunkt.

Der Weiße Ring ist eine Organisation, die den Kriminalitätsopfern ideell und im Bedürfnisfall auch materiell hilft. Beate Reich warb für diese ehrenamtliche Hilfstätigkeit, bei der vor allem zur Betreuung weiblicher Opfer noch mehr weibliche Kräfte gesucht werden.

Auch forderte sie die Zuhörer im Offenen Treff auf, selbst als Opfer den anfangs meist telefonischen Kontakt zur Außenstelle Ahrweiler nicht zu scheuen und ihnen bekannte Opfer zur Kontaktaufnahme anzuregen. Hierfür steht das Opfer-Telefon in Ahrweiler unter der Nummer (01 51) 55 16 48 21 täglich zur Verfügung. Alternativ kann man sich an das bundesweit kostenfreie Opfer-Telefon 11 60 06 wenden.

Nach einer ersten Beratung durch intensiv geschulte Mitarbeiter werden bedarfsweise Experten wie Juristen und Psychologen hinzugezogen. Diese helfen den Opfern, indem sie sie beispielsweise zu gerichtlichen Terminen begleiten oder schnelle und kostenfreie rechtsmedizinische Untersuchungen erleichtern. Nach dieser sehr interessanten Vorstellung des Weißen Rings entspann sich eine lebhafte Diskussion, in der die Zuhörer viele Fragen stellten, die Reich ausnahmslos kompetent beantwortete.

Abschließend bedankte sich Marlene von Lom unter dem Beifall des Zuhörerkreises mit einem kleinen Präsent bei Reich für die eindrucksvollen Schilderungen und Anregungen.

Im Anschluss an den Vortrag saßen die Besucher des Treffs wie immer bei Kaffee und Kuchen zusammen, unterhielten sich und spielten das eine oder andere Gesellschaftsspiel.

Und schon denken die Organisatoren an den nächsten Offenen Treff am Donnerstag, 6. Februar, ab 14.30 Uhr, wo unter anderem der Gesundheitsaspekt Beachtung findet. Marlene von Lom wird die Besucher in bereits gewohnter Weise zu gymnastischen Übungen anleiten. Alle Interessierten sind eingeladen.

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Jochen Seifert:
Müntefering hat Recht: „Macht die Kommunen stark“ Franz Müntefering hat beim Jahresempfang der SPD in Sinzig etwas Wahres gesagt: „Macht die Kommunen stark!“ und dazu dann die Aufforderung die Angebote zu verbessern, unter anderem auch die Versorgung der älteren Mitbürger. Eine Antwort seitens der Kreis-SPD darauf gibt es nicht. Genauso verhält sie sich im Rahmen der Kreis - Haushaltsberatungen, wenn es darum geht, Landeszuschüsse anzufordern, die das Land den Kommunen nicht weiterleitet bzw. vorenthält. Das „Starkmachen“ der Kommunen wird bei dieser Landesregierung nicht funktionieren. Das hat selbst der Landesrechnungshof unterschwellig eingesehen. Vielleicht prüft er ja zukünftig auch die Haushaltswirtschaft der Landesregierung, so die Deutung einer Aussage in einem Schreiben an die FWG. Auch die Neueinstellung eines Direktors/Direktorin beim Landesrechnungshof, mit der Aufgabe zur Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes, könnte ein Zeichen sein. Noch besser wäre es jedoch, wenn die Kreis-SPD mal eigenständig in Mainz vorspricht und Verbesserungen anmahnt. Sie hat ja jetzt einen Anlass. Jochen Seifert, Fraktionssprecher der FWG im Kreistag Ahrweiler

Vortrags- und Diskussionsabend

Stefan Knoll:
Ganz schlimm, was Demos e.V. auf Facebook über die Machenschaften der AfD im Westerwald aufdeckt. Bei der AfD im Westerwald findet man Rassismus und Antisemitismus. Ganz übel.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Karsten Kocher:
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B. Roß:
Hoffentlich werden dann auch wenigstens die Bäume abrasiert. Die sind sowieso den Radfahrern nur im Weg und wenn man sich die mal genau anschaut, sind die sicher auch krank. Derartige Bäume sind nämlich immer krank - das weiss man.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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