Politik | 21.02.2016, 09:00 Uhr

CDU Frauen-Union Kreisverband Ahrweiler zu Besuch im Hospiz

„Und ich möchte leben bis zuletzt“

CDU Frauen-Union informierte sich beim stationären Hospiz im Ahrtal

(Von links) Ulrike Dobrowolny und Heike Krämer-Resch vor dem Hospiz im Ahrtal.
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Bad Neuenahr. Die erste Vorsitzende der Frauen-Union Heike Krämer-Resch hatte vor Kurzem zu einer Informationsrunde in dem neu gebauten Stationären Hospiz im Ahrtal in Bad Neuenahr eingeladen. Dort wurden die Interessierten von der Vorsitzenden Ulrike Dobrowolny des Hospizvereins Rhein Ahr e.V., empfangen. Im Herbst 2013 haben der Hospiz-Verein Rhein-Ahr, die Marienhaus Unternehmensgruppe und die v. Bodelschwingschen Stiftungen Bethel gemeinsam die ökumenische „Hospiz im Ahrtal gGmbH“ gegründet. Gemeinsam errichteten und betreiben sie das Hospiz im Ahrtal. Das stationäre Hospiz im Ahrtal hat zehn wohnliche Gästezimmer für schwerstkranke und sterbende Menschen. Angehörige und/oder Freunde können in Gästezimmern oder in einem separaten Appartement übernachten und somit auf Wunsch mit aufgenommen werden. Ein Wohnzimmer mit Wohnküche, ein Raum der Stille, Terrassen und ein Garten stehen den Hospizgästen und ihren Angehörigen und Freunden zur Verfügung.

Lebensqualität erhalten

Ziel ihrer Bemühungen ist die Wiederherstellung und Erhaltung bestmöglicher Lebensqualität in der verbleibenden Lebenszeit. Das stationäre Hospiz ist daher eine spezialisierte Pflegeeinrichtung mit einem umfassenden, multiprofessionellen Versorgungs- und Begleitkonzept. Dazu gehören palliativpflegerische und palliativmedizinische Versorgung, spezialisierte Schmerztherapie und Symptomkontrolle, das Angebot psychosozialer und seelsorgerischer Begleitung und ergänzende Therapien. Angehörige und Freunde können begleitende Angebote ebenfalls nutzen.

Aufgenommen werden Menschen mit nicht heilbar fortschreitenden Erkrankungen wie Krebserkrankungen, Vollbild der Infektionskrankheit AIDS, neurologischen Erkrankungen, chronische Nieren-, Herz-, Verdauungstrakt- und Lungenerkrankungen im Endstadium, die mit nur schwer zu beherrschenden Begleiterscheinungen und sozialen Problemen sowie absehbar geringer Lebenserwartung einhergehen. Das Wohnen, die Versorgung und die Begleitung des kranken Menschen sind für ihn im Hospiz zuzahlungsfrei. Die Kranken- und Pflegekassen tragen 95 Prozent des vereinbarten Tagesbedarfssatzes. Mindestens fünf Prozent der Kosten müssen die Träger des Hospizes aus Spendenmitteln aufbringen.

Der Wunsch vieler Menschen ist es, bis zuletzt in vertrauter Umgebung zu leben. „Die meisten Betroffenen möchten ihre letzte Zeit noch leben“, so Ulrike Dobrowolny. „Schwerstkranken und sterbenden Menschen bis zuletzt ein selbstbestimmtes und würdiges Leben zu ermöglichen - das ist oberstes Ziel unserer Hospizarbeit.“

Im Anschluss überreichte die Vorsitzende Heike Krämer-Resch mit Anneliese Schmitz, Marga Krause, Inge Heuser und Rita May der Vorsitzenden des Hospizvereins, Ulrike Dobrowolny, 150 Euro und zeigte sich für die Führung und die bewegenden Ausführungen, die den Zuhörerkreis sichtlich berührt hatten, erkenntlich.

Spendenkonten des Hospizes im Ahrtal: Kreissparkasse Ahrweiler, IBAN DE 5357751310 0000512129, Volksbank Rhein-Ahr-Eifel e.G., IBAN DE 55 57761591 0102615700. Weitere Informationen zum Hospiz im Ahrtal unter www.hospizimahrtal.de und zu der Frauen-Union unter www.cdu-fu-bn-aw.de.

Pressemitteilung

CDU Frauen-Union

Kreisverband Ahrweiler

(Von links) Ulrike Dobrowolny und Heike Krämer-Resch vor dem Hospiz im Ahrtal.

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