Politik | 07.03.2017

Oberbürgermeister weist Beschuldigungen gegen Koblenzer Baudezernent zurück

Ungerechtfertigte Kritik an Stadtvorstandsmitglied

Koblenz. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig weist die ungerechtfertigte Kritik an Baudezernent Bert Flöck zurück. Auf einer Aschermittwochsveranstaltung hatte Staatssekretär David Langner, der sich wie Flöck um die Nachfolge des amtierenden OBs bewirbt, den Baudezernenten beschuldigt, dass dieser die Flüchtlinge für die Engpässe auf dem Wohnungsmarkt verantwortlich mache. Der Oberbürgermeister hat sich die entsprechende Pressemitteilung des Baudezernenten zum Wohnraumversorgungskonzept der Stadt Koblenz angeschaut und weist die Aussagen des Staatssekretärs als unbegründet zurück. Die Aussage von Flöck sei sachgerecht, so der OB. In der Pressemitteilung, auf die sich Langner bezieht, habe der Baudezernent lediglich zum Ausdruck gebracht, dass die Aufnahme der bei uns Schutz suchenden Menschen einen Bedarf an Wohnraum auslöse. Das gilt für anerkannte Flüchtlinge ebenso wie für alle Bürgerinnen und Bürger mit mittleren und geringen Einkommen. Denn auch ohne den Zuzug von Flüchtlingen würde in Koblenz ein ungedeckter Bedarf an bezahlbarem Wohnraum bestehen. „Dem Baudezernenten und mir ist es seit jeher absolut wichtig, dass unser Engagement allen Koblenzerinnen und Koblenzern gilt. Es darf und es wird keine Konkurrenzsituation zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen geben“, betonte der Oberbürgermeister. „Es ist deshalb unser gemeinsames Ziel, dass für alle Bevölkerungsgruppen ausreichend bedarfsgerechte und bezahlbare Wohnungen angeboten werden.“

Pressemitteilung

Stadt Koblenz

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