Politik | 16.02.2021

Neuer Schwung für Diskussion um Gemeinschaftsort für Veranstaltungen in Merzbach

Unter Beteiligung aller die wirklich beste Lösung finden

Grüne plädieren für einen geordneten Prozess mit breiter Beteiligung

Rheinbach-Merzbach. In welcher Form kann in Merzbach ein Gemeinschaftsort entstehen, den Vereine und Einwohner*innen gemeinsam nutzen können? Diese Frage ist aktuell wieder in den Fokus gerückt. In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hat die Verwaltung die Prüfergebnisse vorgelegt, was ein Umbau der Merzbacher Sporthalle zu einer Mehrzweckhalle kosten würde. Ausgangspunkt für diese Prüfung war ein Antrag der Fraktionen CDU, UWG und FDP aus dem Jahr 2019. Laut Verwaltung belaufen sich die Kosten für Um- und Anbau sowie Einrichtung auf ca. 450.000 Euro. Entsprechend plädierte die Stadt dafür, die Maßnahme vorerst nicht anzugehen. Gegen die Stimmen von SPD, Grünen und Bürgermeister entschloss sich eine knappe Mehrheit von CDU, UWG und FDP im Ausschuss jedoch dazu, das Projekt weiter zu verfolgen.

Aus Sicht der Grünen stimmt bei der gewählten Vorgehensweise die Reihenfolge nicht. Zunächst ist unter Beteiligung aller Merzbacher Vereine und Initiativen zu klären, welche genauen Bedarfe es für eine Sporthalle und für andere Gemeinschaftsveranstaltungen gibt. Auf Basis dieses gemeinsamen Nutzungskonzepts ist davon ausgehend unter breiter, geordneter Beteiligung aller Einwohner*innen zu klären, durch welche Variante sowohl der Bedarf für Sport als auch für Ortsleben gedeckt werden kann: Durch eine Sporthalle und ein neues „Dorfhaus“, eine Sporthalle und mobile Lösungen oder eine Mehrzweckhalle. Bei der Mehrzweckhalle ist dabei etwa abzuwägen, wie oft Schul- und Vereinssport aufgrund von Vorbereitungen für andere Veranstaltungen ausfallen müsste. Die Notwendigkeit, diese grundsätzliche Frage zu klären, hat auch die Ortsvorsteherin Monika Kerstholt betont. Zudem gilt es die Frage zu klären, ob der Betrieb der jeweiligen Variante durch die Stadt oder etwa in Form einer Genossenschaft erfolgen kann. Bei allen Überlegungen sind stets sowohl die Kosten als auch die Möglichkeiten, Fördergelder zu erhalten und das Gebäude klimaneutral zu betreiben, zu berücksichtigen.

„Wir hoffen als Grüne, dass trotz der Festlegung auf die Variante Mehrzweckhalle, die Diskussion in diesem Jahr so geführt wird, dass es unter Beteiligung aller um die wirklich beste Lösung geht“, betonen die fünf grünen Ratsmitglieder aus Merzbach, Axel Nagel, Urte Seiffert-Schollmeyer, Nils Lenke, Deborah Rupprecht und Stephan Bogert: „Das aktuelle Rundschreiben der Ortsvorsteherin geht hier aus unserer Sicht in genau die richtige Richtung!“

Pressemitteilung
der Fraktion Bündnis 90/
Die Grünen Rheinbach

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