SPD Rheinbreitbach unterstützt die Initiative des SVR
Unterstützung für den Sportplatz Unkel
Rheinbreitbach. Wie bekannt und mehrfach Gegenstand der Presseberichterstattung ist der Fußballplatz in Unkel nicht mehr bespielbar. Aufgrund der Finanzlage der Stadt Unkel kann diese den Platz absehbar nicht sanieren.
Dies führt zu erheblichen Belastungen für alle Fußball-Vereine in der Region, da Spielerinnen und Spieler auf andere Plätze ausweichen bzw. zu anderen Vereinen gehen.
Aufgrund dieser Situation ist die Idee entstanden, den Sportplatz in Unkel durch eine Bürgerstiftung, die „Stiftung Jugend, Sport & Integration“ als Kunstrasenplatz in bürgerschaftlicher Verantwortung wieder herzustellen.
Der Rheinbreitbacher „Sportverein Rot Weiß Rheinbreitbach e.V. von 1929“ möchte sich an dieser Maßnahme mit Eigenmitteln beteiligen und hat auch die Unterstützung der Ortsgemeinde Rheinbreitbach angefragt.
Nach verschiedenen Gesprächen mit der Gemeindespitze, den Beigeordneten und Fraktionen hat Ortsbürgermeister Roland Thelen das Thema in die Gremien des Gemeinderates gebracht – die Vertreter des SVR hatten Gelegenheit, das Projekt in den Sitzungen umfassend vorzustellen.
Zur Überraschung der SPD-Fraktion wurde dann bei der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates das Anliegen des SVR ohne Beschluss „ad acta“ gelegt – mit den Stimmen von CDU und UWG.
„Es ist doch unbestreitbar“ so SPD-Fraktionsvorsitzender Rudolf Martin, „dass die Spielflächen in Rheinbreitbach absolut am Limit sind und unsere Sportlerinnen und Sportler ganz dringend zusätzlichen Platz brauchen. Auch ist unbestreitbar, dass durch die intensive Nutzung unseres Sportplatzes – eigentlich bereits jetzt eine Überlastung der Spielflächen – eine große Abnutzung entsteht, die eine vorzeitige Sanierung erforderlich machen wird – und das wird viel teurer als eine Beteiligung an der Sanierung des Unkeler Platzes mit gesicherten Spielrechten für den Rheinbreitbacher SVR.“
Die SPD ist sich sicher, dass zusätzliche Spielflächen neben dem bestehenden Sportplatz in Rheinbreitbach realistisch nicht zu realisieren sind – und auch nicht zu finanzieren. Bereits jetzt ist auch die aktuelle Parksituation für die Anlieger belastend – zusätzlichen Sportlärm sollte man den Anliegern – so SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rainer Novak, nicht zumuten.
Deshalb scheint die Beteiligung des SVR und der Ortsgemeinde Rheinbreitbach an der Errichtung eines Kunstrasenplatzes in Unkel die wirtschaftlichste Lösung, um den Spielbetrieb des SVR langfristig zu sichern und zugleich erhebliche Kosten für Rheinbreitbach einzusparen.
Die SPD wird sich deshalb in der kommenden Ratssitzung erneut für das Vorhaben einsetzen. Sie will dabei kein finanzielles Risiko für Rheinbreitbach eingehen – vielmehr soll die rechtliche Absicherung der öffentlichen Gelder im Wege der sog. „interkommunalen Zusammenarbeit“ mit der Stadt Unkel gesichert werden.
„Rheinbreitbach lebt durch seine Vereine. Wer ein lebendiges Rheinbreitbach will, muss die örtlichen Vereine auch weiter fördern. Und die großartige Integrationsleistung der Sportvereine für Persönlichkeitsentwicklung und Sozialverhalten gelingt nur, wenn genug Spielmöglichkeiten für die Freizeitsportler geboten werden.“, so Rainer Novak abschließend.
Pressemitteilung SPD Rheinbreitbach
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