Politik | 20.05.2015

VRS-MobilPass übertrifft die Erwartungen

Unterwegs mit Bus und Bahn für kleines Geld

Rhein-Sieg-Kreis. Der Ende 2012 auf Initiative der SPD-Fraktion im VRS eingeführte MobilPass hat sich mehr als bewährt. Das gegenüber dem Normalpreis um 40 bis 70 Prozent günstigere Angebot richtet sich unter anderem an Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld (SGBII), Empfänger von Sozialhilfe (SGB XII) sowie Empfänger von Asylbewerberleistungen und Kriegsopferfürsorge und wird als 4er- und MonatsTicket MobilPass für alle Preisstufen (1a bis 5) im Verbundraum angeboten. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Berechtigungsausweis (Köln-Pass, Bonn-Ausweis, Mobil-Pass), der bei den JobCentern bzw. Sozialämtern erhältlich ist. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem Verkehrsverbund und den JobCentern/Sozialämtern verfügen inzwischen fast 70 Prozent der Berechtigten über einen Berechtigungsausweis. Jeden Monat werden circa 53.000 4erTickets und 45.000 MonatsTickets Mobil Pass erworben. Erfreulicherweise geben 40 Prozent der Berechtigten an, dass sie jetzt häufiger Bus und Bahn fahren.

Mehr Mobilität

„Dank der MobilPass Tickets sind viele Menschen in der Region wieder mobiler, die sich früher ein Ticket zum Normalpreis kaum leisten konnten“, so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Mitglied in der Zweckverbandsversammlung im VRS, Dietmar Tendler. „Die Tickets ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe. Das war von Anfang an unser wichtigstes Ziel.“ Tendler freut sich darüber hinaus, dass so zusätzliche Kunden für den ÖPNV gewonnen werden konnten. „Auch die Verkehrsunternehmen profitieren von den steigenden Fahrgastzahlen.“

Der finanzielle Ausgleich für die Verkehrsunternehmen erfolgt durch das Land NRW. Das Land stellt jährlich landesweit 30 Mio. Euro bereit. Ohne diese Landesmittel könnten die MobilPassTickets überhaupt nicht angeboten werden. Bei weiter steigender Nachfrage wird es mittelfristig erforderlich werden, den Ausgleichsbetrag anzuheben.

Pressemitteilung

SPD-Kreistagsfraktion

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