Politik | 16.02.2024

VG Cochem erhält 566.177 Euro aus KIPKI-Förderprogramm

Staatssekretärin Heike Raab überbringt den Förderbescheid

Staatssekretärin Heike Raab händigt im Auftrag der Landesregierung den Förderbescheid an Verbandsgemeindebürgermeister Wolfgang Lambertz aus. Foto: TE

Cochem. Weil die Landesregierung den Kommunen in Sachen Klimaschutz eine Schlüsselrolle zurechnet, hat sie das „Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation“ (KIPKI) mit einem Fördertopf von 250 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Mit diesem Geld können die rheinland-pfälzischen Kommunen diesbezüglich jetzt an der Basis zukunftsorientiert planen, genehmigen und umsetzen. Dabei wird ihnen ein Maßnahmenkatalog an die Hand gegeben, aus dem sie selbst auswählen können was für sie jeweils passend ist.

Pro Einwohnerin und Einwohner stellt Mainz dahingehend rund 44 Euro zur Verfügung, die sich Landkreis und Verbandsgemeinden aufteilen. In diesem Zusammenhang erhält die VG Cochem 566.177,64 Euro. Staatssekretärin Heike Raab überreichte den entsprechenden Förderbescheid an Verbandsgemeindebürgermeister Wolfgang Lambertz. Mit den zur Verfügung gestellten KIPKI-Mittel will die Verbandsgemeinde beispielsweise in die energetische Sanierung einer Grundschule und die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik investieren. Mit diesen Maßnahmen würde Cochem seinen Energieverbrauch reduzieren und auch Spielräume im künftigen Haushalt schaffen, so Raab. Für eine Haushaltsentlastung wird auch die Einrichtung einer PV-Anlage mit Stromspeicher auf dem Verwaltungsgebäude sorgen.

Fernerhin verlieh die Staatssekretärin ihrer Freude darüber Ausdruck, dass es vorgesehen ist, Bürgerinnen und Bürger mit dem Förderprogramm Solarstromspeicher und dem Förderprogramm „Clever heizen-einfach sanieren“ direkt von KIPKI profitieren zu lassen. Auch können jetzt viele bereits länger geplante Projekte umgesetzt werden. So kann die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik durch die Förderung ebenso abgeschlossen werden, wie man es der Stadt Cochem ermöglicht, in Zukunft eine elektrisch betriebene und damit deutlich emissionsmindernde Kehrmaschine einzusetzen. Außerdem kann die Ortsgemeinde Lütz den Wasserrückhalt im Tal des Lützbaches optimieren. „Zusammen mit den Maßnahmen an der Grundschule Cochem und am Verwaltungsgebäude ermöglichen uns die KIPKI-Förderungen und der Einsatz eigener Mittel wichtige Fortschritte beim Klimaschutz“, sagt Bürgermeister Wolfgang Lambertz.

Die bewilligten Maßnahmen im Überblick

Förderprogramm Solarstromspeicher der KV Cochem-Zell: 25.000 Euro.

Förderprogramm „Clever heizen – einfach sanieren“: 37.500 Euro. Verbesserung Wasserrückhalt der Gemeinde Lütz: 3.609 Euro. Anschaffung einer elektrischen Kehrmaschine: 67.573 Euro. Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung Ortsgemeinden: 162.843 Euro.

Umrüstung LED-Innenbeleuchtung kommunale Gebäude (ohne KITA und Schulen): 17.815 Euro. Photovoltaikanlage mit Energiespeicher Verwaltungsgebäude VG Cochem: 80.336,97 Euro. Energetische Teilsanierung der Grundschule Cochem: 171.500,67 Euro.

TE

Staatssekretärin Heike Raab händigt im Auftrag der Landesregierung den Förderbescheid an Verbandsgemeindebürgermeister Wolfgang Lambertz aus. Foto: TE

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  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
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