Politik | 29.12.2014

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach

Vandalismus setzt Grenzen

Einzäunung des Schulgrundstückes Sürster Weg Ultima ratio?

Rheinbach. Die Pausenhöfe der Rheinbacher Schulen werden auch außerhalb der Unterrichts- und Schulzeiten gerne von Kindern und Jugendlichen als Spielplätze und Treffpunkte genutzt. Gegen diese Nutzung gibt es grundsätzlich auch keine Einwände, sofern hierdurch keine Sachbeschädigungen und Verschmutzungen verursacht werden und sich die Lärmbelästigung für die Nachbarschaft im Rahmen hält. Bei der Gemeinschaftsgrundschule Sürster Weg kam es allerdings in der letzten Zeit häufiger zu starken Verunreinigungen und Sachbeschädigungen durch Jugendliche und junge Erwachsene, die in den Abend- und Nachtstunden dort erheblich über die Stränge schlugen. Auch eine im Sommer 2012 installierte Videoüberwachung konnte sie nicht gänzlich von ihren Treffen auf dem Schulgelände abschrecken. Deshalb haben im Juni 2014 insgesamt 15 Anwohner der Gemeinschaftsgrundschule Sürster Weg einen Bürgerantrag eingereicht, in dem sie die Einfriedung des Schulgrundstückes beantragen, um so Lärmbelästigungen insbesondere abends und an Wochenenden zu vermeiden. Diesem Antrag wurde jetzt in der Sitzung des Rates am 15. Dezember 2014 entsprochen. Maßgebend war dabei auch die besondere Lage dieser Schule mit direkt angrenzender Wohnbebauung. Auch der Schulleiter hatte ein Abschließen des Schulgeländes nach der allgemeinen Unterrichts- und Betreuungszeit befürwortet, um Vandalismus an den Spielgeräten und Verunreinigungen des Schulhofes vorzubeugen.

„Für uns stehen die Belange der Anwohner und ein geordneter Schulbetrieb im Vordergrund“, rechtfertigt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Beissel die Entscheidung seiner Fraktion für eine Einfriedung. „Der Vandalismus auf diesem Schulgelände ist eine erhebliche Beeinträchtigung für die Nachbarschaft, und auch der Schulbetrieb wird insbesondere durch Schäden und Verschmutzungen gestört. Leider werden sich diese gesamtgesellschaftlichen Phänomene nicht in Gänze eindämmen lassen, obwohl in Rheinbach die Angebote der Jugendarbeit überdurchschnittlich gut sind. Ob die Einzäunung nun die Ultima Ratio ist, muss sich zeigen; das wird die Verwaltung der Stadt jetzt aufmerksam beobachten.“ Pressemitteilung der

CDU-Fraktion im Rat

der Stadt Rheinbach

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