Politik | 14.08.2018

SPD-Ortsverein Koblenz-Altstadt-Mitte

Veranstaltungsreihe „SPD Altstadt-Mitte Ganz Ohr“

Edgar Mannheim, Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann und Bürger und Ortsvereinsmitglieder rund um Fritz Naumann und Denny Blank. privat

Koblenz. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SPD Altstadt-Mitte Ganz Ohr“ des SPD-Ortsvereins Koblenz-Altstadt-Mitte steht Edgar Mannheim einigen am Wohl der Alt- und Innenstadt interessierten Ratsmitgliedern und Bürgern Rede und Antwort über den Kommunalen Servicebetrieb Koblenz, den er seit 1996 leitet. Seine rd. 250 Mitarbeiter/-innen und er halten das öffentliche Leben in Koblenz funktionsfähig. Diese erfolgreiche Geschäftstätigkeit konnte Herr Mannheim sogar auf den Kreis Cochem-Zell ausdehnen.

Worin der Erfolg des wettbewerbsstarken Kommunalen Servicebetriebs der Stadt Koblenz liegt, erklärt der Werkleiter gern: Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Winterdienst, Straßenunterhaltung, -beleuchtung, -ablaufreinigung, Parkraumbewirtschaftung, Verkehrstechnik. Und das zu günstigen Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger. SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann und Ratsmitglied Fritz Naumann stellen gemeinsam mit engagierten Bürgern, wie Ortsvereinsvorstand Denny Blank, Fragen.

Welches Budget setzt Ihr Betrieb um?

„2018 sind ca. 36,4 Mio. Euro Umsatz geplant. Auf Grund unserer Gemeinnützigkeit dürfen wir keine Gewinne einfahren. Davon entfallen die Einnahmen wie folgt:

Abfallwirtschaft 20,2 / Straßenreinigung 4,9 / Straßenunterhaltung 9,2 / Sonstiges 2,1

Dafür stehen uns 146 Fahrzeuge zur Verfügung, welche wir überwiegend selbst reparieren.“

Welche ökonomischen Zahlen nutzen Sie zur Steuerung?

„Über unser Rechnungswesen können wir beispielsweise Unter- und Instandhaltungskosten je Straßenzug berichten. Momentan erweitern wir den Detailgrad auf Radwege, welche bisher als Teil der Fahrbahn oder des Bürgersteigs gewertet wurden. Dadurch können wir Ratsentscheidungen über Neubau oder Sanierung von Straßen unterstützen.“

Verwenden sie Spezialgerät?

„Kaugummi entfernten wir bereits versuchsweise mit Trockeneis. Neuerdings verwenden wir wieder einen speziellen Hochdruckreiniger. Sämtliche Lösungen greifen die aufwendigen Flecken einzeln an. Wir können bestätigen, dass der Markt über eine effiziente Neuentwicklung gegen Kaugummi dankbar wäre. Glücklicherweise erlaubt uns, unser neuer Gußasphaltkocher Straßenschäden selbst zu flicken.“

Wie früh stehen Ihre Mitarbeiter des Winterdienstes auf?

„Ab morgens um 4 Uhr räumen und streuen unsere Kollegen bedarfsgerecht ca. 160 Km Straße in ca. 2,5 Stunden.“

Welche weiteren Maßnahmen betreiben Sie?

„Wir leeren 26.000 Abfallbehälter, reinigen 3,8 Mio. m2 Verkehrsflächen/Woche und stellen aktuell ca. 3.500 Straßenlaternen schrittweise auf LED-Beleuchtung um. Was viele nicht wissen: Zusätzlich betreuen und setzen wir rd. 15.000 Straßenschilder.“

Was ist Ihr Eindruck über den Umgang mit Abfall im zeitlichen Verlauf?

„Wir stellen den Bürger/-innen ein umfassendes und kostengünstiges Entsorgungssystem zur Verfügung. Trotzdem zeigt insbesondere der jährliche „Dreck-weg-Tag“, dass unerlaubte Müllablagerungen nach wie vor vorhanden sind. Daneben kommen auch willkommene Gäste in Feierlaune mit dem offensichtlichen Bewusstsein in die Stadt, dass die Gemeinschaft ihren Müll wegräumt.“

Nachfrage: Könnten an manchen Stellen zusätzliche Mülleimer das Problem beseitigen?

„Wir haben in Koblenz bereits Maßnahmen getestet; für Veranstaltungen stellen wir gerne kostengünstig zusätzliche Abfallbehälter zur Verfügung.

Der SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte um Fritz Naumann und Denny Blank und Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann bedanken sich bei Edgar Mannheim für die interessanten Ausführungen und bei den Bürgern für ihre zahlreichen Fragen.

Pressemitteilung der

SPD-Ortsverein

Koblenz-Altstadt-Mitte

Edgar Mannheim, Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann und Bürger und Ortsvereinsmitglieder rund um Fritz Naumann und Denny Blank. Foto: privat

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