Politik | 08.04.2015

Brückenbau und Verlegung eines Wegeabschnitts am Orbach

Verbesserung der Wanderroute „Im Klinkert“

Abriss und Neubau sollen vier bis fünf Monate dauern

Odendorf. Die Fuß- und Radwegbrücke „Im Klinkert“ über den Orbach südlich von Odendorf weist so gravierende Schäden auf, dass sie nicht mehr instand gesetzt werden kann. Sie ist Teil einer Wanderroute, die durch einen bewaldeten Bachabschnitt, die sogenannte Orbach-Aue, in einem ansonsten relativ waldarmen Raum führt. Der Übergang ist derzeit wegen akuter Gefährdung gesperrt. Im Herbst 2015 wird die Brücke abgerissen. Der Neubau ist im direkten Anschluss daran geplant. Die Arbeiten sollen Anfang September beginnen und voraussichtlich in etwa vier bis fünf Monaten abgeschlossen sein. Nachdem der landschaftspflegerische Begleitplan erstellt und eine wasserrechtliche Genehmigung sowie eine artenschutzrechtliche Prüfung eingeholt wurde, kann die Ausschreibung für das Projekt im April erfolgen. Für die Erneuerung der Brücke stehen im Haushalt der Gemeinde 80.000 Euro zur Verfügung. In der Orbach-Aue wird zudem ein Wegeabschnitt verlegt.

Der Orbachrundweg zwischen Odendorf und Palmersheim ist seit Juli 2014 nicht mehr uneingeschränkt nutzbar, weil aufgrund einer Unterspülung, infolge starker Regenfälle die Uferböschung abrutschte. Entlang des Abschnitts zwischen dem nördlich eingerichteten Bauzaun, in Höhe des Parkplatzes an der L11, bis zur südlich gelegenen Brücke „Im Klinkert“ sollen demnächst aufgrund umweltrechtlicher Belange weitere Absperrungen eingerichtet werden. Zur Information der Wanderer sind Beschilderungen mit Kartendarstellungen im Bereich der Sperrung vorgesehen, die auf die künftige Wegeführung entlang des asphaltierten Wirtschaftsweges hinweisen. Für eine dauerhafte Absperrung sind keine Zäune, sondern möglichst natürliche Barrieren vorgesehen. Da der Weg in einem Naturschutzgebiet liegt, hat sich der Umweltschutz-, Wirtschaftsförderungs- und Energieausschuss in Abstimmung mit der Unteren Landschaftsbehörde des Rhein-Sieg-Kreises und dem Landesbetrieb Wald und Holz entschieden, den Weg in diesem Teilabschnitt zu verlegen.Pressemitteilung der

Gemeinde Swisttal

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