Politik | 25.01.2019

SPD-Kampagne „Kinderfreundliches Heddesdorf“

Verbesserungen gefordert

Martina Beate Jakoby und Sven Lefkowitz vom SPD-Ortsverein Heddesdorf besuchten erneut Spielplätze

Martina Beate Jakoby und Sven Lefkowitz von der SPD im Skaterpark am Raiffeisenstadion.SPD

Neuwied. Die zunächst letzte Runde der „Aktion Kinderfreundliches Heddesdorf“ führte Martina Beate Jakoby vom SPD-Ortsverein Heddesdorf und SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzenden Sven Lefkowitz zum Abschluss ihrer Besichtigungstour auf die fünf noch nicht besuchten Heddesdorfer Spielstätten und zeigt ein kritisches Bild mit wenigen Lichtblicken. Zwei Kletterteile aus verwittertem Holz, in die Jahre gekommen und mit fehlendem Erhaltungsanstrich, das ist der Zustand des Spielplatzes „Heddesdorfer Berg Mitte“. Das Spielplatzgelände wirkt, als wenn es mittlerweile von den Verantwortlichen vergessen wurde. Zugute halten muss man, dass das Gelände einen sauberen und ordentlichen Eindruck gemacht hat, also die Fläche wohl regelmäßig gepflegt wird. Aber das ist auch das einzige, was positiv berichtet werden kann. Es fehlte hier an den grundlegenden Spielgeräten. Keine Rutsche, keine Schaukel, kein Sandkasten und so weiter. In einem Wohngebiet mit vielen Kindern wahrlich ein schwaches Bild. Hier fordern die Sozialdemokraten schnelle Abhilfe seitens der Stadt Neuwied.

Ganz anders der Spielplatz „Heddesdorfer Berg Ost“. Ein schöner und liebevoll gestalteter Spielplatz mit vielen verschiedenen Spielgeräten. Verkehrsberuhigt im Herzen des Neubaugebietes Bienenkaul gelegen. Eine wirkliche Freude für Jakoby und Lefkowitz, die sehr gut wissen, was es heißt, einen abwechslungsreichen Spielplatz für Kinder im Vorschul- und Schulalter zu haben. Hier gab es fast nichts zu beanstanden. Allein die Pflege der Spiel- und Sitzmöglichkeiten wurden etwas vernachlässigt. Gerade die Anstriche der Tische und Bänke sind total verwittert. Bei einigen Spielgeräten blättert ebenfalls der Holzanstrich ab. Hier sollte mehr Sorgfalt auf die Erhaltung und Pflege der Geräte gelegt werden. Die Kosten für Ersatz von verwitterten Spielplatzgeräten können so minimiert werden und in Neugestaltungen von anderen Spielplätzen investiert werden, die nach den Erfahrungen der SPD zum Teil in Heddesdorf bitter nötig sind.

„Wer suchet der findet!“ Unter diesem Motto stand die Besichtigung des Spielplatz Lerchenweg

Gut versteckt und wahrscheinlich auch gut gemeint, so zeigte sich der Spielplatz Lerchenweg. Der Name Spielplatz weckt beim Besucher im Vorfeld einige Erwartungen, die allerdings hier gänzlich daneben gingen. Sven Lefkowitz und Martina Beate Jakoby fanden bei ihrer Besichtigung lediglich ein eingezäuntes, kleines Grundstück mit einer Rutsche, die in dem einzigen Sandkasten mündet und zwei Sitzbänke mit einem Mülleimer vor. Getrennt durch einen Fußweg, auf der gegenüber liegenden Seite, ebenfalls ein kleines eingezäuntes Grundstück nur mit Wiese. „Besser als Nichts“, so könnte man sich das Ganze schön reden. Leider wird sich hier kein Kind lange mit Spielen beschäftigen können und wollen. Im Sand spielen geht nur, wenn niemand rutscht und das Rutschen wiederum nur, wenn der Sandkasten frei ist. Die Wiesenfläche auf der anderen Seite kann allenfalls zum eingeschränkten Ballspielen genutzt werden. Die Einzäunung zu den Nachbargrundstücken ist leider nicht sehr hoch, da könnten Bälle schon mal in den Privatgärten landen. Hier müsste mal gründlich über die Zweckmäßigkeit des Spielangebotes und des Platzes nachgedacht werden. Ein kleines, kombiniertes Spielelement könnte die Defizite schon minimieren.

Der Spielplatz an der Liebfrauenkirche könnte ein kleiner aber schöner Spielplatz sein, wenn seitens der Stadt etwas dafür getan würde. Ein Wipptier, eine Metallrutsche und ein Schaukelelement mit zwei Schaukeln. Zwei Sitzbänke und ein Mülleimer runden das traurige Bild ab. Scheinbar wird der Spielplatz kaum genutzt, so berichteten zumindest zwei Kinder aus der Nachbarschaft. Wen wundert es? Hier ist es wieder, das Problem mit den unattraktiven kleinen Kinderspielplätzen. Für Kleinkinder muss der Spielplatz nicht unbedingt groß sein, aber er sollte zumindest zweckmäßig und liebevoll gestaltet sein. Es muss hier darüber nachgedacht werden, ob eine Neugestaltung wenigstens nach dem Motto „Platz ist in der kleinsten Hütte“ für die Kleinsten in Frage kommt. Eine kleine Kombination aus Klettergerüst und Rutsche würde diesen traurigen Anblick mit Sicherheit „aufpeppen“. Deshalb fordern Sozialdemokraten Martina Jakoby und Sven Lefkowitz aus Heddesdorf auch hier eine Umgestaltung.

Etwas dürftig und deutlich in die Jahre gekommen, aber mit viel Potential präsentierte sich der Spielplatz hinter der Eishalle den Sozialdemokraten aus Heddesdorf. Hier muss auch etwas geschehen, so Sven Lefkowitz und Martina Beate Jakoby, denn leider machte der Spielplatz keinen einladenden Eindruck. Beim Klettergerüst blättert die Farbe ab und es hat sicher schon viele schon bessere Zeiten gesehen. Irgendwann wurden Rutsche und Schaukel scheinbar ersetzt und zwei Federwippen hinzugefügt. Der Ersatz ist zweckmäßig, aber alles andere als einladend für die Kinder. Schade eigent’lich, da es bei diesem Spielplatz, durch die große zur Verfügung stehende Freifläche, viele Möglichkeiten der Gestaltung gibt. Hier sollte ein farbenfroher und einladender Spielplatz entstehen, auf dem die Kinder ein abwechslungsreiches Spielangebot vorfinden und das Spielen Spaß machen kann. Abschließend besichtigten Jakoby und Lefkowitz den Skaterpark an der Eishalle. „Super und klasse!“, so die Aussage der Jugendlichen, die an diesem Besichtigungstag zugegen waren. Auf Nachfrage von Martina Beate Jakoby und Sven Lefkowitz ob ihnen etwas fehlen würde, bekamen die beiden Sozialdemokraten zur Antwort: „Das Licht“! Der Skaterpark macht einen guten und soliden Eindruck. Abwechslungsreiche Skate-Elemente, genug Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen sind ebenfalls vorhanden. Allerdings fehlt die Beleuchtung. Die Skater möchten gerne auch bei Einbruch der Dämmerung Ihrem Hobby nachgehen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das leider nicht möglich. Unbeleuchtet sind die verschiedenen Skate Elemente in den Abendstunden nicht nutzbar. Das ist im Herbst und an milden Wintertagen bedauerlich. Diese Möglichkeit sollte den Jugendlichen gegeben werden. Die SPD Heddesdorf macht sich deshalb für die Beleuchtung des Skaterparks stark.

Pressemitteilung

SPD Heddesdorf

Martina Beate Jakoby und Sven Lefkowitz von der SPD im Skaterpark am Raiffeisenstadion.Foto: SPD

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