Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration
Verbesserungen in Gemeinschaftsunterkunft erreicht
Maßnahmen nach Veröffentlichung des Offenen Briefes im Burghof in Dieblich angelaufen
Dieblich.Die Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration des Pastoralen Raumes Maifeld-Untermosel hatte Mitte März in einem Offenen Brief an den Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel Missstände in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge kritisiert und Verbesserungen angemahnt. Flüchtlinge konnten uns nun einige Aktivitäten berichten, die zu einer wesentlichen Entspannung der Situation beitragen.
Die sieben im Offenen Brief angesprochenen Punkte betreffen z.T. lebenswichtige Maßnahmen. So konnte festgestellt werden, dass kurz nach dem Offenen Brief neue Feuerlöscher geliefert und installiert wurden. Des Weiteren werden die Zimmer Schritt für Schritt renoviert und die beanstandete Unterbringung in Doppelbetten aufgelöst. Es werden Einzelbetten in den doppelt belegten Zimmern aufgestellt.
Der zweite Aufenthaltsraum ist nun wieder häufiger geöffnet, so dass Treffen der BewohnerInnen untereinander stattfinden können. Eine Möglichkeit zur Teilhabe an den Angeboten der Tafel in Münstermaifeld wurde mit ehrenamtlicher Unterstützung geschaffen. Ein niedrigschwelliger Zugang zu einem Sprachkurs in Dieblich ist gestartet.
Andere Punkte des Offenen Briefes entbehren leider der Realisierung. Die des Pastoralen Raumes Maifeld-Untermosel hat keine Informationen über Corona-Impfangebote an die BewohnerInnen – gerade mit Blick auf eine mögliche Welle im Herbst wird dies für geboten gehalten. Die professionelle Begleitung entspricht weiterhin nicht den Dringlichkeiten. Es fehlen nach wie vor organisierte Begegnungsmöglichkeiten, Freizeitangebote, eine psycho-soziale Betreuung.
Besondere Sorge bereitet der Fachkonferenz der individuelle Umgang mit geflüchteten Menschen. Der Zugang zu Behörden ist durch die Corona-Maßnahmen schon äußerst eingeschränkt. Probleme und Unterlagen konnten früher im Gespräch geklärt werden, was heute vielfach nur noch telefonisch oder schriftlich möglich ist. So bleiben Unterlagen liegen, Fristen verstreichen. Auf dem Rücken von AsylbewerberInnen werden Fehler der Verwaltung ausgetragen. Trauriger Höhepunkt ist aktuell ein Vollstreckungsbescheid, der einem geistig Behinderten in den Burghof zugestellt wurde, sich nach erheblichem Widerspruch als gegenstandslos herausstellte, und trotzdem kam keine Aufhebung des Bescheides. Immer wieder ist es Aufgabe von Ehrenamtlichen, beim Sozialamt nachzufragen, Verlängerungen einzureichen und die pünktliche Auszahlung von Leistungen zu erwirken. Immer wieder kommt es vor, dass AsylbewerberInnen kein Geld erhalten.
Die Fachkonferenz begrüßt die angelaufenen Maßnahmen und ermutigt die Verbandsgemeinde, diesen Weg weiter zu gehen. Es geht um das Wohl der Menschen, die in unseren Ortsgemeinden angekommen sind. Die Standards der Unterbringung in größeren Gemeinschaftsunterkünften sollten regelmäßig durch den VG-Rat überprüft werden. Gerade mit Blick auf neu ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine ist dies ein menschenrechtliches Muss.
Pressemitteilung der
Fachkonferenz Asyl-Migration-
Integration des Pastoralen
Raumes Maifeld-Untermosel
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