Politik | 12.02.2025

Einblicke in gelungene Integration und grüne Forderungen für die Zukunft

Verena Örenbas besucht Flüchtlingsverein

Im Haus der Begegnung beim Verein Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. in Bad Neuenahr-Ahrweiler vlnr: Imad Mardo, Werner Rex, Verena Örenbas, Dr. Olvier Diehl, Claudia Schmitz, stehend Hans-Joachim Dedenbach.  Foto: Claudia Schmitz

Kreis Ahrweiler. Im Januar besuchte die Bundestagskandidatin der GRÜNEN, Verena Örenbas, gemeinsam mit der Grünen-Sprecherin Claudia Schmitz und Dr. Oliver Diehl, Mitglied des Vorstands, die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. sowie den ehemaligen Vorsitzenden des Migrationsbeirates, Imad Mardo. Vor Ort diskutierten sie mit dem Vorstandsvorsitzenden Werner Rex und seinem Mitarbeiter Hans-Joachim Dedenbach über die Herausforderungen und Erfolge der Flüchtlingsarbeit im Kreis Ahrweiler.

Die Gespräche zeigten eindrucksvoll, wie Integration gelingen kann, wenn Menschen zusammenarbeiten. Die Ökumenische Flüchtlingshilfe hat in den letzten Jahren ein starkes Netzwerk aufgebaut, das Geflüchteten umfassende Unterstützung bietet – von Sprachkursen über die Anerkennung von Berufsabschlüssen bis hin zur Integration in den Arbeitsmarkt. Die meisten Geflüchteten im Kreis Ahrweiler sind Syrer, von denen 85 % ein Aufenthaltsrecht haben und damit auch arbeiten können und dies auch tun. Neben den Menschen aus Syrerin gibt es aber auch viel aus dem Iran, Eritrea, Somalia und natürlich aus Afghanistan. Die GRÜNEN betonen, wie wichtig es ist, das Potenzial dieser Menschen zu erkennen und sie bei ihrem Weg in ein selbstständiges Leben zu unterstützen.

„Es ist beeindruckend, wie hier Integration gelebt wird“, betonte Verena Örenbas. „Dieses Engagement ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft, und es zeigt, was möglich ist, wenn wir einander mit Offenheit und Hilfsbereitschaft begegnen.“

Migration ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Die GRÜNEN setzen sich für eine humane und zukunftsorientierte Einwanderungspolitik ein, die Schutzsuchenden schnelle und faire Asylverfahren bietet und gleichzeitig die Einwanderung qualifizierter Fachkräfte erleichtert. Gerade im Bereich Medizin, Pflege und Gastronomie brauchen wir im Kreis Ahrweiler dauerhaft mehr Fachkräfte.

„Wir brauchen legale Einreisemöglichkeiten, eine zügige Anerkennung von Berufsabschlüssen und eine klare Perspektive für Familienzusammenführungen“, forderte Örenbas. „Für eine erfolgreiche Einwanderungsgesellschaft ist es entscheidend, dass alle Menschen eine echte Teilhabe an unserer Gesellschaft erhalten.“

Pressemitteilung GRÜNE

Kreis Ahrweiler

Im Haus der Begegnung beim Verein Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. in Bad Neuenahr-Ahrweiler vlnr: Imad Mardo, Werner Rex, Verena Örenbas, Dr. Olvier Diehl, Claudia Schmitz, stehend Hans-Joachim Dedenbach. Foto: Claudia Schmitz

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