Politik | 27.12.2023

Gebühren für Wasser und Abwasser in der Verbandsgemeinde Mendig bleiben stabil

Versorgungssicherheit und Investitionen im Fokus

In der Zentralkläranlage Mendig soll unter anderem in eine Klärschlammpresse und den Bau einer Lagerhalle investiert werden.  Foto: Archiv / VG-Verwaltung Mendig

Mendig. Der Wasserpreis im Bereich des Eigenbetriebes Wasser und Abwasser der VG Mendig bleibt 2024 stabil. Die Wassergebühr liegt bei 2,01 Euro brutto je Kubikmeter Wasser, der wiederkehrende Beitrag bei 0,13 Euro brutto je Kubikmeter. Damit bleiben Gebühren und Beiträge konstant. Gleiches gilt für die Abwassergebühren im Bereich des Eigenbetriebs. Sie werden 2024 beim Schmutzwasser bei 1,72 Euro je Kubikmeter, beim wiederkehrenden Beitrag bei 0,11 Euro sowie beim Niederschlagswasser bei 0,17 Euro beziehungsweise beim dazugehörigen wiederkehrenden Beitrag bei 0,24 Euro je Quadratmeter liegen. Den vorgelegten Wirtschaftsplänen stimmte der VG-Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu.

Der Wirtschaftsplan 2024 des Wasserwerks schließt im Erfolgsplan mit Erträgen in Höhe von 2.034.619 Euro und Aufwendungen in Höhe von 1.976.880 Euro ab. Daraus ergibt sich ein Gewinn in Höhe von 57.739 Euro. Der Vermögensplan weist ein ausgeglichenes Volumen in Höhe von 3.925.739 Euro aus, wobei im Investitionsplan Maßnahmen in Höhe von 3.117.800 Euro enthalten sind. Das sind unter anderem der Neubau eines Tiefbrunnens in Rieden, der Umbau der alten Notpumpstation in Bell, die Erneuerung von Wasserleitungen in der Stadt Mendig, in Bell Thür, Rieden und Volkesfeld sowie nicht zuletzt der Aufbau einer Ersatzwasserversorgung vom Rhein bis zum Versorgungsgebiet des Wasserversorgungszweckverbandes (WVZ) Maifeld-Eifel. Wenn Brunnen ausfallen oder trocken laufen, kann dann über eine Ringleitung Wasser zugeführt werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, so Jörg Lempertz, VG-Bürgermeister Mendig.

Der Wirtschaftsplan des Abwasserwerks schließt für 2024 im Erfolgsplan mit Erträgen in Höhe von 2.801.200 Euro und Aufwendungen in Höhe von 2.859.349 Euro ab. Es ergibt sich ein Verlust in Höhe von 58.149 Euro, der durch die allgemeine Rücklage ausgeglichen werden könne. Der Vermögensplan weis für das kommende Jahr ein ausgeglichenes Volumen in Höhe von 5.010.292 Euro aus, wobei im Investitionsplan Maßnahmen in Höhe von 3.878.667 Euro enthalten sind. Dazu gehören auch Baukostenzuschüsse im Rahmen des Zweckverbandes Zentralkläranlage Mendig. Hier soll beispielsweise der Bau einer Klärschlammpresse mit Lagerhalle realisiert werden. Im Bereich des Abwasserwerkes steht unter anderem der Bau eines Kanal-Bypasses in der Volkesfelder Oberdorfstraße auf der Agenda. „Mit dieser Maßnahme können wir die Gefahr von Überschwemmungen begegnen“, erklärte Lempertz.

Pressemitteilung

Eigenbetriebe der VG Mendig

In der Zentralkläranlage Mendig soll unter anderem in eine Klärschlammpresse und den Bau einer Lagerhalle investiert werden. Foto: Archiv / VG-Verwaltung Mendig

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