AfD-Kreistagsfraktion Mayen-Koblenz zu Vorfall bei der Vulkanpark-GmbH
Veruntreuung von über 400.000 Euro ist umfassend aufzuklären!
Kreis Mayen-Koblenz. Durch die Veröffentlichungen in den regionalen Medien erfuhr die AfD-Kreistagsfraktion erstmals von der Veruntreuung von über 400.000 Euro in der Vulkanpark-GmbH über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren durch eine mittlerweile verstorbene Mitarbeiterin. Der Kreis Mayen-Koblenz ist durch mehrere Kreistagsmitglieder von CDU, SPD und Grüne im Aufsichtsrat der Vulkanpark-GmbH vertreten. Die AfD, wie auch andere Fraktionen, ist nicht Teil des Aufsichtsrats der Vulkanpark GmbH. Nach Prüfung der bislang bekannten Fakten stellen sich für die AfD-Kreistagsfraktion unter anderem folgende Fragen:
• Warum wurde die Veruntreuung erst nach mehr als 10 Jahren entdeckt?
• Ist dem Kreis Mayen-Koblenz hierdurch ein Schaden entstanden und wenn ja, in welcher Höhe?
• Wurden Aufsichtspflichten von Seiten der Kreisverwaltung oder dem Aufsichtsrat der Vulkanpark GmbH verletzt?
• Seit wann ist die Veruntreuung bekannt und was wurde bisher veranlasst?
Hierzu Walter Scharbach, Fraktionsvorsitzender der AfD-Kreistagsfraktion: „All diese Fragen müssen schnellstmöglich beantwortet werden, damit die entsprechenden Schritte zur Schadensabwehr für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Benennung aller Verantwortlichen erfolgen kann.
Die SPD, welche die Vorfälle öffentlich gemacht hat und auch vor schnellen Schuldzuweisungen nicht zurückschreckt, sollte nicht vergessen, dass auch ihre Partei im Aufsichtsrat der Vulkanpark GmbH vertreten ist. Oder anders gesagt: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Ob diese Flucht nach vorne dem in Kürze anstehenden OB-Wahlkampf in Andernach geschuldet ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Fakt ist, dass die Veruntreuung umfassend und für die Öffentlichkeit nachvollziehbar aufzuklären ist. Erst dann werden wir uns ein abschließendes Urteil in der Sache erlauben und notwendige organisatorische und personelle Forderungen stellen. Schuldzuweisungen aus rein politischem Kalkül überlassen wir anderen.“
Pressemitteilung
AfD-Fraktionsvorsitzender
im Kreistag Mayen-Koblenz
