Politik | 29.11.2017

Antrag der UWG Rheinbach zur Raumplanung der Gesamtschule

Verwaltung entwickelt mögliche Konzepte

Rheinbach. Sehr zufrieden zeigte sich Ratsherr Jörg Meyer in der letzten Sitzung des Schulausschusses mit den von der Verwaltung nun zugesagten Plänen zur Klärung der Raumsituation der Gesamtschule Rheinbach. Die seit ihrer Gründung baulich als fünfzügig ausgelegte Gesamtschule ist nunmehr bereits mit der Hälfte ihrer Jahrgänge sechszügig. Eineinhalb Jahre nach Vorlage der Schülerzahlen, die eine Sechszügigkeit der Gesamtschule für die kommenden vier Jahre vorhersagen, möchte die Verwaltung nun mögliche Raumkonzepte für diese Jahre entwickeln. Genau dies hatte die UWG Rheinbach beantragt, um möglichst allen Rheinbacher Kindern mittel-, aber auch langfristig einen Schulplatz in Rheinbach zu sichern.

„In den kommenden Jahren werden viele Veränderungen die Schullandschaft beeinflussen. Diese müssen einzeln bewertet werden. So wird mit dem zu begrüßenden von der Landesregierung beschlossenen und vom städtischen Gymnasium auch geplanten Wechsel von G8 auf G9 die Attraktivität der Gymnasien wieder deutlich erhöht. Eine mögliche Gründung einer Dependance der Gesamtschule Rheinbach in Alfter würde die Schülerzahlen in Rheinbach beeinflussen. Die Aufnahme weiterer Flüchtlinge würde mittelfristig die Schülerzahlen stärken. Die Ausweisung neuer Baugebiete im Rahmen des Masterplans ‚Wohnen 2030‘ und, dadurch bedingt, der Zuzug weiterer Familien werden die Schülerzahlen in der Schulstadt Rheinbach auf Dauer hochhalten. Es gilt daher unbedingt, bei der Planung nicht auf nur Sichtweite zu fahren, sondern langfristige Perspektiven zu entwickeln“, fordert Jörg Meyer.

Zu den Kosten sollte zunächst gutachterlich ermittelt werden, ob die von der Verwaltung angenommen 8,5 Millionen Euro für eine Sechszügigkeit realistisch seien. Genau hier gelte es dann, durch interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen Alfter, Swisttal und Meckenheim Lösungen zu entwickeln, die eine gerechtere Aufteilung auch der finanziellen Lasten bewirken und damit die Steuerbelastung unserer Bürger beeinflussen. „Unsere Nachbarkommunen Alfter, Meckenheim und Swisttal steuern ja in teilweise erheblichen Maße zu den Schülerzahlen in Rheinbach bei. Daher ist umso mehr zu begrüßen, dass die Rheinbacher Verwaltungsspitze nun unter Moderation des Rhein-Sieg-Kreises mit Anwendung des vom Schulministerium herausgegebenen Leitfadens ‚Interkommunale Zusammenarbeit erfolgreich gestalten‘ eine engere Kooperation mit den Nachbarkommunen sucht“, so Jörg Meyer weiter.

Bereits für das kommende Schuljahr arbeite man, so erklärte die Rheinbacher Verwaltung auf Nachfrage von Meyer, sehr eng mit der Gesamtschule an einem Raumkonzept für eine Sechszügigkeit. Der Startschuss zur Umsetzung solle unmittelbar nach dem Anmeldeverfahren erfolgen. „Die UWG Rheinbach ist nun sehr gespannt auf die konkreten Umsetzungspläne,“ so Meyer abschließend. Pressemitteilung

der UWG-Fraktion Rheinbach

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