SPD Rhein-Lahn:
Verwunderung über den Mittelrheinbrückenbeschluss
Göller und Weiland enttäuscht und verwundert über Kreistagsbeschluss im Rhein-Hunsrück-Kreis
Rhein-Lahn-Kreis. SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Carsten Göller und SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland bedauern den aktuellen Beschluss des Rhein-Hunsrück-Kreises zur Mittelrheinbrücke und sind darüber hinaus mehr als verwundert. „Der von Landrat Dr. Marlon Bröhr (CDU) angezettelte Beschluss stellt die gesamten Brückenpläne in Frage“, sind die beiden rechtsrheinischen SPD-Kreispolitiker entsetzt und sie gehen noch weiter: Wenn der jetzt vom Kreistag Rhein-Hunsrück gefasste Beschluss nicht verändert oder zurückgenommen wird, sei das der Einstieg in den Ausstieg für die von allen Seiten seit Jahrzehnten geforderte Mittelrheinbrücke. „Das wird die SPD im Rhein-Lahn-Kreis so nicht akzeptieren“, betont Mike Weiland insbesondere auch, weil gerade jetzt die CDU-Jugendorganisation zeitgleich in Kestert kräftig für den Bau der Brücke geworben hat.
Carsten Göller unterdessen will mit der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Lahn weiter konstruktiv an der Realisierung der Brücke arbeiten und unterstreicht: „Wir brauchen jetzt keine unabgestimmten Alleingänge der einzelnen Landkreise, sondern eine gemeinsame Beschlusslage rechts und links des Rheins.“ Carsten Göller und Mike Weiland fordern daher die beiden Landräte Dr. Bröhr und Puchtler auf, eine gemeinsame Beschlussvorlage zu erarbeiten und zeitnah zu einer gemeinsamen Kreistagssitzung einzuladen. Abschließend bringen Weiland und Göller ihre Enttäuschung nochmals auf den Punkt: „Geschichte wiederholt sich - bereits in früheren Jahren hatte man einmal vor, die Mittelrheinbrücke als kommunale Brücke auf den Weg zu bringen und die kommunalen Gremien hatten es geschafft, sich selbst ein Bein zu stellen.“ Das darf sich dieses Mal keinesfalls wiederholen.
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