Jahresabschlussveranstaltung der CDU Ockenfels
Viele Sachen neu denken
Ockenfels. Der CDU Ortsverband Ockenfels hat sein traditionelles Jahresabschlussfrühstück durchgeführt. Im vergangenen Jahr war das aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Jetzt geht dies auch nur unter Einhaltung der entsprechenden Richtlinien. Neu ist auch, dass die Traditionsveranstaltung erstmals nicht in Ockenfels, sondern in der Marktwirtschaft Linz stattfindet. Denn: der Inhaber ist Ockenfelser.
Beherrschendes Thema ist die Neuausrichtung der CDU auf allen Ebenen. Die Beteiligung der Basis zur Wahl des Parteivorsitzenden wird ausdrücklich begrüßt. Zu den neuesten Entwicklungen in Berlin steht Ellen Demuth Rede und Antwort.
„Es muss wieder klarer werden wofür die CDU steht. Nur wer sich durch uns ernst genommen fühlt und uns auch Lösungen zutraut, wird uns wählen“, so Andreas Buss, 1. Vorsitzender des CDU Gemeindeverbandes Linz und Ortsvorsitzender in Ockenfels.
„Wir müssen viele Sachen neu denken und dabei Rahmenbedingung schaffen die den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden“, so Buss.
Was können wir vor Ort dafür tun? Diese Frage bewegt die Ockenfelser. In diesem Kontext klärt Torsten Krümmel über den aktuellen Sachstand zum Decent Work Space Ockenfels auf, dessen Aufbau er federführend betreut. Hinter der futuristisch anmutenden Bezeichnung verbergen sich hochmoderne Computer-Arbeitsplätze mit leistungsfähigem Internet und orthopädischer Möblierung, nebst Konferenztisch und Einbauküche. „Wir werden die Räume demnächst in Betrieb nehmen. Bereits drei Firmen haben draußen ihre Briefkästen aufgehängt und ihr Gewerbe in Ockenfels angemeldet und zahlen folglich auch ihre Gewerbesteuer in Ockenfels“, berichtet Krümmel.
Die Corona-Pandemie hat den Trend für dezentrales Arbeiten verstärkt. Aber: nicht jeder hat zu Hause ein Arbeitszimmer oder die nötige Ruhe, um dort zu arbeiten. Insofern ist der moderne, schnell erreichbare Arbeitsplatz vor Ort ein Gewinn, vor allem für Eltern. Aber maßgeblich für Start Ups, Consultants und Vertriebler sind solche Lösungen attraktiv - das teure Erwerben/Bauen und Betreiben eines eignen Bürokomplexes entfällt. Außerdem ist in den umliegenden Großstädten kaum noch Ressource vorhanden, und wenn, ist sie sehr teuer.
Aus Buss´ Sicht ist es ein Gewinn, wenn die Leute vor Ort arbeiten können, dichter bei ihren Familien sind und sich die Zeit und die Kosten der Anfahrt in die umliegenden Städte sparen können. Dadurch werden auch das Verkehrsaufkommen und der Ausstoß von Emissionen reduziert. Um hier noch weiter voran zu kommen wurden in Ockenfels bereits mehrere Bereiche zum Aufstellen von E-Ladestationen identifiziert, damit entsprechende Rahmenbedingungen für E-Mobilität entstehen können.
Der Strombedarf steigt durch Digitalisierung und E-Mobilität stetig an und der Strom muss ja irgendwo herkommen und er soll ja auch nachhaltig sein. Hier muss Bürokratie abgebaut werden, so Buss. Seit knapp zwei Jahren plant die CDU Ockenfels an der Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage, an der Bürger*innen mitverdienen können. Nachhaltigkeit soll sich lohnen. „Aber, wenn wir erst zwei Jahre lang bei der SGD Nord ein Zielabweichungsverfahren mit unklarem Ausgang für viel Geld anstreben und danach nochmal zwei Jahre auf eine Änderung des Flächennutzungsplanes warten müssen, dann frage ich mich ernsthaft, ob das mit der Energiewende nur ein Lippenbekenntnis ist“, ärgert sich Buss über die Landesregierung in Mainz.
Pressemitteilung
CDU Ockenfels
