Koblenzer GRÜNE sprechen keine Wahlempfehlung
Vier Grüne Fragen an die OB-Kandidaten
Die ausführliche Antworten gibt es unter www.gruene-koblenz.de/aktuelles
Koblenz. Die Koblenzer GRÜNEN haben bei der Oberbürgermeisterwahl am 24. September mit ihrem Kandidaten Hans-Peter Ackerman mit 18,3% ein ausgesprochen gutes Ergebnis erzielt. Das zeigt, wie wichtig einem großen Teil der Wähler*innen die Themen sind, die die GRÜNEN im Wahlkampf in den Mittelpunkt gestellt haben. Um so den GRÜNEN Mitgliedern und Wähler*innen eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, haben die GRÜNEN den in der Stichwahl verbliebenen Oberbürgermeisterkandidaten Bert Flöck und David Langner vier Fragen gestellt.
- Die GRÜNEN haben gefragt, wie sich die Kandidaten zu einer Rekommunalisierung des ÖPNV über die Stadtwerke verhalten. Während sich David Langner hier nicht eindeutig für eine Rekommunalisierung ausspricht, ist Bert Flöck eindeutig dafür, den ÖPNV den Stadtwerken Koblenz zu übertragen. Auf eine von den GRÜNEN ins Gespräch gebrachte jährliche städtische Beteiligung von 2 Mio. Euro gehen beide Kandidaten nicht ein.
- Die GRÜNEN wünschen eine Verbesserung des Radverkehrs durch eine schnellstmögliche Umsetzung der von den Bürger*innen priorisierten ersten zehn Punkte des Radverkehrskonzepts. Flöck spricht sich uneingeschränkt für eine schnelle Umsetzung der ersten zehn Punkte aus und stellt in Aussicht, auch die übrigen Punkte schnellstmöglich anzugehen. Langner hingegen spricht konkret nur die Umsetzung der ersten drei Punkte sowie die nächtliche Öffnung der Löhrstraße für Radfahrer*innen an.
- Die GRÜNEN wollten wissen, wie die Kandidaten zu der Anbindung von Koblenz an die Region und dem Zusammenschluss in einer Regiopole stehen. Bert Flöck ist für einen solchen Zusammenschluss, bleibt aber eher allgemein und spricht von gemeinsamen Projekten und Maßnahmen. David Langner spricht sich verbindlich für die Gründung einer Regiopolregion aus und zählt umfassende Punkte auf, die er zur Umsetzung angehen möchte.
- Die GRÜNEN fordern eine Quote von 20% für geförderten sozialen Wohnungsbau bei den Entwicklungsprojekten Fritsch-Kaserne und Rosen-Quartier. Beide Kandidaten äußerten sich hierzu grundsätzlich positiv.
Die Koblenzer GRÜNEN freuen sich, dass die beiden unabhängigen Oberbürgermeisterkandidaten so viele GRÜNE Inhalte wichtig finden. Die Umsetzung der versprochenen Punkte wird die Lebensqualität in Koblenz verbessern und die Stadt zukunftsfähiger machen.
Da zwischen den Zielen und Vorstellungen der beiden Kandidaten keine große Diskrepanz besteht, sprechen die Koblenzer GRÜNEN keine Wahlempfehlung aus und verweisen auf diese Entscheidungshilfe: Die kompletten Antworten der beiden Oberbürgermeisterkandidaten David Langner und Bert Flöck können auf der Homepage des GRÜNEN Kreisverbands nachgelesen werden: www.gruene-koblenz.de/aktuelles
Pressemitteilung Kreisvorstandes Bü90/Die GRÜNEN
Kreisverband Koblenz
