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Martin Esser, AfD-Fraktionsvorsitzender Stadtrat Andernach, beklagt das Versagen der SPD-geleiteten Stadtführung

Vollsperrung der L116 ist unzumutbar für die Bürger von Eich, Kell und Nickenich

Vollsperrung der L116 ist unzumutbar
für die Bürger von Eich, Kell und Nickenich

Nach Ansicht der AfD-Stadtratsfraktion Andernach ist die Vollsperrung der L116 unzumutbar für die Bürger von Eich, Kell und Nickenich. Foto: privat

09.08.2019 - 13:03

Andernach. Die Schilder, auf denen die Vollsperrung der L116 ab dem 2. September 2019 bekannt gemacht wird, stehen bereits am SHD-Kreisel in Andernach und am Kreisel Nickenich. Nachdem die AfD-Stadtratsfraktion Andernach in einer Pressemitteilung Anfang Juli 2019 bereits auf die fehlenden Konzepte und insbesondere Bedenken über die notärztliche Versorgung der Eicher Bürger geäußert hat, ist die SPD offenbar aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Marc Ruland, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Andernacher SPD hat dann eiligst den Landesbetrieb Mobilität (LBM) zu einem Gespräch eingeladen, an dem auch der Ortsvorsteher von Eich sowie der Nickenicher Bürgermeister teilgenommen haben. Aus Sicht von Herrn Ruland lief das Gespräch offenbar „zufriedenstellend“, die Bürger von Eich, Kell und Nickenich dürften da jedoch anderer Meinung sein. Fakt ist, dass die SPD-geleitete Stadtführung bislang ihrer Informationspflicht nicht nachgekommen ist und sich in keiner Weise für die Interessen der Bürger eingesetzt hat. Offenbar war man zu sehr mit dem Wahlkampf beschäftigt und hat darüber ganz die Interessen der Bürger vergessen. Frau Wiesemann-Käfer, stellvertretende SPD-Stadtverbandsvorsitzende, wirft der AfD in einer regionalen Pressemitteilung vor, „irrationale Ängste“ zu schüren und „Falschbehauptungen aufzustellen“. Dem widerspricht der Fraktionsvorsitzende der Andernacher AfD, Martin Esser, vehement.

„Die AfD ist die einzige Partei im Stadtrat, die die Bürger auf die Vollsperrung und auf die damit verbundene unzumutbare Mehrbelastung aufmerksam gemacht hat. Viele Bürger waren über die Baumaßnahme überhaupt nicht informiert. Auch die Notfallversorgung ist nicht gesichert, wie Frau Wiesemann-Käfer fälschlich behauptet. Offenbar ist sie noch nie mit dem Fahrrad von Eich nach Andernach gefahren, denn sonst wüsste sie, dass der Beginn des Radwegs am Kirchberg lediglich zwei Meter breit ist und genau in einer 90-Grad-Kurve liegt. Ein Rettungswagen auf Mercedes Sprinter-Basis ist bereits 2,15 Meter breit. Wie soll ein solches Fahrzeug dann diesen Weg benutzen und wohin sollen entgegenkommende Radfahrer ausweichen?

Aus dem Gespräch mit dem LBM sind auch keinerlei neue Erkenntnisse hervorgegangen, es wird nur das wiederholt, was bereits für jeden im Internet nachlesbar ist. Die SPD hat schlicht und ergreifend kein Konzept und versucht panikartig von ihrem Versagen in dieser Angelegenheit abzulenken.

Die AfD schürt auch keine Ängste, sondern greift die Sorgen der Mitbürger auf und weist im Gegensatz zu allen anderen etablierten Parteien lediglich auf Missstände hin. Dies betrifft übrigens auch den vom LBM nicht eingeplanten Fahrradweg. Wenn man von Kruft mit dem Rad nach Andernach fahren möchte, steht man irgendwann hilflos im Industriegebiet Nickenich. Ein Hinweisschild auf eine Streckenführung nach Andernach? Fehlanzeige! Viele Radfahrer fahren daher auf der L118 und weiter auf der L116 nach Andernach, was immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen führt.

Auch wenn Grundstücke für den Radweg laut LBM angekauft werden müssen, dann muss man sich halt dieser Aufgabe stellen. Der SPD-geführten Landesregierung und den Grünen scheinen Froschtunnel, wie an der L113 nach Maria Laach für hunderttausende Euros angelegt, anscheinend wichtiger, als sichere Radwege für unsere Mitbürger“.

Die AfD hält die Vollsperrung als unzumutbare Belastung für die Einwohner von Eich, Kell und Nickenich und fordert daher die Neuplanung, unter Berücksichtigung eines Radweges und Vermeidung einer Vollsperrung. Dafür wird sich die AfD-Stadtratsfraktion auch auf Landesebene, gemeinsam mit dem verkehrspolitischen Sprecher der AfD im Mainzer Landtag, Dr. Jan Bollinger, einsetzen.

Pressemitteilung

AfD-Stadtratsfraktion Andernach:

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17.08.2019 12:27 Uhr
Wally Karl

Sehr geehrter Herr Metzler,
wenn Sie auch aus reinem Opportunismus gegen die AfD schreiben, weil das gerade so Trend ist, haben Sie doch immerhin das Problem in der Sache erkannt.



14.08.2019 12:25 Uhr
Uwe Klasen

Vielleicht möchte Herr Metzler mehr solcher Aussagen, wie von Elfriede Handrick (Vorstand der SPD-Wustermark) im ZDF geäußert, hören: „Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöten? Ich kann das nicht verstehen!“



14.08.2019 10:36 Uhr
Martin Esser

Sehr geehrter Herr Metzler,
als demokratische und rechtsstaatlicher Partei hat die AfD wie jede andere Partei das Recht, Pressemeldungen zu aktuellen Themen zu verfassen. Das hat nichts mit Werbung zu tun, sondern dient der Information der Bevölkerung.
Mit freundlichem Gruß
Martin Esser (Fraktionsvorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion)



09.08.2019 13:26 Uhr
Hagen Metzler

Das Thema ist in der Tat ein sehr ärgerliches und die Zumutung an die Bürger wird auf die Probe gestellt.
Aber seit wann ist der Blick aktuell eigentlich zu einer Werbezeitung für die AfD geworden? Schöner hätte es die AfD selber auf ihren Facebook-Seiten nicht formulieren können.



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juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
Uwe Klasen:
Dazu zwei Zitate: "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Immanuel Kant (1724-1804) ----- "Die Freiheit besteht darin, daß man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet." Matthias Claudius (1740-1815)
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