Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Linz besuchte Naturhof Stopperich
Vom Acker frisch auf den Tisch
Gruppe überzeugte sich von den Vorteilen der Solidarischen Landwirtschaft
Linz. Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen aus der Verbandsgemeinde Linz hatten zum Kennenlernen der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) in Stopperich aufgerufen und nutzten dazu das Hoffest des Bio-Milchviehbetriebs der Familie Kröll und der dort ansässigen Solidarischen Landwirtschaft Stopperich für Bio-Gemüseanbau (SoLaWi-Stopperich.de). Die SoLaWi Stopperich ist ein Verein mit über 100 Mitgliedern, der den Hof beauftragt, mit einem geplanten Budget und einem eigens dafür fair angestellten Gärtner Bio-Gemüse für die Haushalte der Mitglieder anzubauen.
Die Vereinsmitglieder garantieren durch ihren Mitgliedsbeitrag die Kosten gemäß Budget und darüber hinaus die Abnahme sämtlichen geernteten Gemüses, sodass wöchentlich der Ernetanteil in Depots der Region zur Abholung für die Mitglieder bereit steht.
Die zahlreichen Interessierten am Hoffest konnten lernen, welche Vorteile eine SoLaWi hier bringt. Einerseits erreicht regionales und schmackhaftes Gemüse in Bio-Qualität wöchentlich knackig frisch die Mitgliedshaushalte, andererseits erweitert ein Bio-Milchviehbetrieb seine Existenzgrundlage um den Gemüseanbau. Die Umwelt profitiert durch Regionalität, keinen Verpackungsmüll und Biodiversität auf den Anbauflächen. Anja Birrenbach, selber Mitglied der SoLaWi, betont den solidarischen Aspekt des Projekts und die generationenübergreifende Gemeinschaft in der SoLaWi. „Regelmäßig nutze ich meine freiwilligen unterstützenden Tätigkeiten auf dem Acker als Chance, dem Stress im Alltag einen sinnvollen Ausgleich zu geben.“ Martin Lang schätzt das Bio-Gemüse: „Es ist geschmacklich und qualitativ die beste Grundlage für eine gesunde Ernährung.“ Das Resümee der Grünen an diesem Tag ist die Erkenntnis, dass es schon einige nachhaltige Projekte in der Region gibt – mit Interesse findet man sie auch. Pressemitteilung
Bündnis 90/Die Grünen
Ortsverband Linz
