Politik | 22.08.2016

Fünf Jahre Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied

Vorbildliche ehrenamtliche Arbeit

Rund 60 Teilnehmer des regionalen Lernpatentags konnte der zuständige Erste Kreisbeigeordnete und Jugendamtsdezernent für den Landkreis Neuwied, Achim Hallerbach, in Neuwied begrüßen.privat

Neuwied. Rund 60 Teilnehmer des regionalen Lernpatentags konnte der zuständige Erste Kreisbeigeordnete und Jugendamtsdezernent für den Landkreis Neuwied, Achim Hallerbach, in Neuwied begrüßen. Er dankte für das vorbildliche und wertvolle Engagement der Lernpaten. Gemeinsam mit der Bürgerstiftung Koblenz und der Caritas Neuwied organisierte das Kreisjugendamt Neuwied einen Tag ausschließlich für die Lernpaten im gleichnamigen Projekt.

Ein besonderer Dank an diesem Tag galt auch dem Caritasverband in Neuwied, der als Kooperationspartner seit nun mehr fünf Jahren kompetent und zuverlässig das Lernpatenprojekt unterstützt. Neben Hallerbach begrüßten auch Rainer Linnig, Vorstandsvorsitzender der Koblenzer Bürgerstiftung, und Eberhard Köhler, Caritasdirektor des Caritasverbands Neuwied, die Anwesenden und bedankten sich für die tatkräftige Unterstützung und den persönlichen Einsatz.

Unter dem Motto „Schenk(g)st du mir zwei Stunden“ hat das Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied im Jahr 2011 gestartet. Heute wird auf fünf sehr erfolgreiche Jahre zurückgeblickt, in denen die Lernpatinnen und Lernpaten den Kindern sehr viel Zeit, Geduld und Wertschätzung geschenkt haben. Durch das Engagement und den unermüdlichen Einsatz konnten im vergangenen Jahr 71 Kinder ins Lernpatenprojekt aufgenommen werden.

Zurzeit schenken 47 Lernpaten an bald 16 Grundschulen im Landkreis Neuwied den Schülern und Schülerinnen ihre wertvolle freie Zeit. Die Lernpaten eröffnen durch ihren unermüdlichen Einsatz vielen Grundschulkindern neue Perspektiven, schenken Mut und Wertschätzung mit dem Ziel, für diese Grundschulkinder die Bildungschancen zu erhöhen. Damit leisten die Lernpaten einen sehr wertvollen Beitrag und Übernehmen eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung für das höchste Gut einer Gesellschaft.

Mit Ute Hartmann konnte eine vertraute und sehr kompetente Referentin zum Thema „Brücken in eine Welt der Vielfalt - Lernwege von Kindern mit Fluchterfahrungen“ gewonnen werden, die in ihrem Vortrag die Lernpaten dazu ermutigte, den Kindern durch ihre wertschätzende Haltung positive Impulse mit auf ihren Lebensweg zu geben.

An den Planungen für den regionalen Lernpatentag waren neben Simone Höhner und Franlin Toma (Kreisjugendpflege Neuwied) auch Kathleen Benekenstein (Koblenzer Bürgerstiftung) sowie Veronika Bahr und Olga Knaus von der Neuwieder Caritas beteiligt. Alle waren sehr zufrieden mit der Veranstaltung. „Es war eine sehr angenehme Atmosphäre, es gab gute Gespräche und viele sehr zufriedene Gesichter“, zog Toma freudig Bilanz. Für das nächste Jahr ist eine gemeinsame Veranstaltung in Koblenz geplant.

Lernpate kann jeder werden, der gern ehrenamtlich mit Kindern arbeitet und sich vorstellen kann, wöchentlich rund zwei Stunden mit einem Kind in der Schule zu verbringen. Informationen zum Projekt und zu Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements als Lernpate gibt es bei der Kreisverwaltung Neuwied/Kreisjugendamt, Franlin Toma und Simone Höhner, Telefon (0 26 31) 80 34 42, Email jugendarbeit@kreis-neuwied.de, oder beim Caritasverband Rhein-Wied-Sieg, Olga Knaus, Telefon (0 26 31) 98 75 28 oder (01 71) 4 31 01 68, Email Info@Lernpaten-Kreis-Neuwied.de.

Rund 60 Teilnehmer des regionalen Lernpatentags konnte der zuständige Erste Kreisbeigeordnete und Jugendamtsdezernent für den Landkreis Neuwied, Achim Hallerbach, in Neuwied begrüßen.Foto: privat

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