SPD-Stadtratsfraktion Remagen vor Ort
Vorübergehende Lösungen prüfen
In Kripp könnten ab Sommer Kindergartenplätze fehlen
Kripp. Schon vor Jahren hatte die Remagener SPD-Ratsfraktion angemahnt, in Kripp im Hinblick auf das neue Baugebiet Lange Fuhr ein Mehr an Kindergartenplätzen vorzuhalten. Dies ist aber durch die Kreisverwaltung Ahrweiler wohl nicht geschehen. Nun sorgen sich die Ratsmitglieder darum, dass für das neue Kindergartenjahr nicht genug Plätze zur Verfügung stehen könnten. „Deshalb haben wir die Verwaltung gebeten, uns für das kommende Kindergartenjahr die Bedarfszahlen für alle Remagener Kindergärten zu nennen,“ so Fraktionsvorsitzende Christine Wießmann. Aber es sei nicht unwahrscheinlich, dass die bestehenden Plätze nicht ausreichend seien. „Vermeiden möchten wir aber, dass die Kripper Kinder außerhalb von Kripp Plätze bekommen, und da vielleicht auch nur in Provisorien,“ meint Beate Reich.
Vor Ort stellte die Gruppe fest, dass im Bereich der bestehenden Kripper Kindergärten ausreichend Platz für vorübergehende Lösungen, zum Beispiel durch Container, vorhanden sei. Auch könnte geprüft werden, ob es vielleicht im katholischen Pfarrheim Kripp noch Platz gäbe. So könnten Kripper Kinder vor Ort den Kindergarten besuchen, dies sei anderen provisorischen Lösungen, zu denen die Kinder gefahren werden müssten, vorzuziehen, so die Sozialdemokraten.
Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion Remagen
