Politik | 16.09.2021

Erwin Rüddel (CDU), MdB

Wälder brauchen jetzt Anerkennung und Anreize zur Bewirtschaftung

Erwin Rüddel zur Waldstrategie des von Julia Klöckner geführten Ministeriums

Region. „Die Waldstrategie 2050 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter Leitung von Julia Klöckner ist ein wichtiger Schritt, um auch in meinem Wahlkreis die Grundlagen und Ziele für die Zukunft unserer Wälder zu schaffen. Der Erhalt der vielfältigen Ökosystemleistungen der Wälder für Mensch, Natur, Wirtschaft und Gesellschaft und damit das Prinzip ‚Schützen durch Nützen‘ steht dabei im Vordergrund“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Parlamentarier weist darauf hin, dass nur ein nachhaltig bewirtschafteter Wirtschaftswald die vielen Waldleistungen gewährleistet und den heimischen Rohstoff Holz sichert. So hat sich die Unions-Fraktion im Bundestag explizit auch dafür eingesetzt, dass kurzfristig und unbürokratisch 500 Millionen Euro als „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ auf den Weg gebracht wurden, „um den Erhalt sowie die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder weiter zu unterstützen“.

Berücksichtigt werden müsse darüber hinaus, dass es insbesondere die forst- und landwirtschaftlichen Betriebe sind, die die vielen Ökosystemleistungen neben der Holzproduktion erwirtschaften, ohne dass diese honoriert werden. „Diese Leistungen für das Gemeinwohl müssen aber anerkennt und entlohnt werden, sodass Waldbesitzer einen Anreiz haben den Erhalt und den Zuwachs von Ökosystemleistungen weiter zu verfolgen und gleichzeitig den nachwachsenden Rohstoff Holz zu produzieren“, konstatiert Erwin Rüddel.

Es gelte dringend zu bedenken, dass der Wald „unser stärkster Verbündeter im Kampf gegen den Klimawandel ist“. Rüddel weist darauf hin, dass die Wälder Deutschlands aktuell 2,6 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in der Biomasse bilden, dem Totholz und dem Boden. Deren jährliche Kohlenstoffspeicherleistung beläuft sich aktuell auf 57 Millionen Tonnen CO2 und die der stofflich genutzten Holzprodukte auf 4,2 Millionen Tonnen CO2. „Ohne intakte Wälder können wir dem Klimawandel nicht begegnen“, betont der heimische Abgeordnete.

Leider sei der Wald, wie die Schadensereignisse der letzten Jahre verdeutlichen, aber auch Opfer des Klimawandels geworden. „Der ökonomische Schaden, dies wurde mir auch in zahlreichen Gesprächen verdeutlicht, ist für die privaten Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer, die ihren Wald pflegen, sehr beträchtlich und teilweise sogar existenzbedrohend. Hinzu kommt der ökologische Schaden. Auf rund 284.000 Hektar stark geschädigter Waldfläche, muss jetzt wieder ein junger Wald entstehen“, so Rüddel.

Neben den umfangreichen Waldhilfen der letzten Monate sei die Waldstrategie 2050 des BMEL ein weiterer Schritt, um auf die drängenden Herausforderungen zu reagieren. „Es wird ganz deutlich, dass unsere Wälder für den Klimaschutz eine von Fachpersonal geleistete nachhaltige Bewirtschaftung und Pflege benötigen, statt Stilllegungen. Wie das im Einklang mit dem Schutz der Artenvielfalt im Wald gebracht werden kann, zeigt die Waldstrategie 2050“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Pressemitteilung

Erwin Rüddel (CDU), MdB

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