Politik | 25.02.2026, 16:12 Uhr

Wahlkampftour führte Alexander Schweitzer, Ministerpräsident und Spitzenkandidat der SPD Rheinland Pfalz, nach Andernach

Alexander Schweitzer und Clemens Hoch inmitten der Jusos Andernach.Foto: Daniel Reißmann
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Kreis Mayen-Koblenz. Der Besuch von Alexander Schweitzer, Ministerpräsident und Spitzenkandidat der SPD Rheinland-Pfalz in der Lounge des „Hotel Einstein am Römerpark“, zu dem Staatsminister und Landtagskandidat Clemens Hoch eingeladen hatte, erfreute sich einer großen Resonanz.

Während die zahlreichen Gäste, darunter bekannte SPD-Prominenz, zu Beginn der Veranstaltung mit Live-Musik bestens unterhalten wurden, hieß die Moderatorin Lucy Webb Weilacher (SPD-Pressesprecherin von Rheinland-Pfalz) alle Anwesenden herzlich willkommen. Sodann leitete sie nach einem von ihr moderierten Talk mit Clemens Hoch, der auch bei der Landtagswahl am 22. März 2026 wieder für den Wahlkreis 11 (Andernach, VG Mendig und VG Pellenz) kandidieren wird, zu einem „Thekengespräch“ über, an dem die Geschäftsführerin des St. Nikolausstifthospitals Andernach, Cornelia Kaltenborn und der Mitbegründer der Initiative „Fremde werden Freunde“ der VG Pellenz, Günter Leisch, teilnahmen.

Clemens Hoch zeigte sich besonders erfreut, dass der SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer einen Tour-Stop in Andernach einlegte. „Die SPD ist die Rheinland-Pfalz-Partei – heute und in Zukunft. „Wir sind erfolgreich, weil wir nah bei den Menschen sind, zuhören und gemeinsam Lösungen entwickeln. Alexander Schweitzer steht mit Herz, Verlässlichkeit und großer Stärke für genau diese Haltung“, unterstrich er.

In seiner beeindruckenden Ansprache erläuterte Ministerpräsident Alexander Schweitzer sodann die politischen Schwerpunkte der SPD und seine Pläne für die Zukunft von Rheinland-Pfalz.

Besonders kritisch ging er auf die Ausführungen von Bundeskanzler Friedrich Merz ein, der die Arbeitsmoral der Deutschen infrage gestellt habe, da sie mehr Wert auf eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit legten, was zu mehr Teilzeitarbeit führe. Vehement widersprach Alexander Schweizer und betonte, Teilzeit sei in erster Linie der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen geschuldet. „Der Zeitraum zwischen dem Erreichen der Unabhängigkeit des Nachwuchses und dem ersten Pflegefall in der Familie umfasst meist nur wenige Jahre, wenn überhaupt“, sagte Schweitzer. Zu dem Vorwurf von Friedrich Merz, Deutschland sei ein Land der Faulen, unterstrich er, die Deutschen hätten im Jahr 2023 1,3 Milliarden Überstunden geleistet, wobei über die Hälfte unbezahlt geblieben sei. „Die Menschen in Rheinland-Pfalz sind fleißig und engagiert, weil sie ihre Heimat lieben. Genau das ist es auch, was mich jeden Tag antreibt. Im Hinblick auf den „Rheinland-Pfalz-Plan“, der die Zukunft des Landes wesentlich mitgestalten soll, wies Alexander Schweitzer darauf hin, dass aus dem neuen Sondervermögen des Bundes über einen Zeitraum von 12 Jahren an das Land 4,8 Milliarden Euro gehen. Während 60 Prozent an die Kommunen fließen und 40 Prozent beim Land verbleiben, investiere das Land weitere 600 Millionen Euro für Bildung, Infrastruktur und Klima.

Aus Liebe zum Land möchte ich meine Arbeit als Ministerpräsident nach dem 22. März fortsetzen. Mit einer klaren Vision: Rheinland-Pfalz weiterhin zukunftsorientiert gestalten - mit der richtigen Verbindung aus Tradition und Fortschritt“, betonte Alexander Schweitzer.

Pressemitteilung

SPD Mayen-Koblenz

Alexander Schweitzer und Clemens Hoch inmitten der Jusos Andernach.Foto: Daniel Reißmann

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