SPD möchte Radverkehr in Swisttal fördern
Wald- und Wirtschaftswege fahrradfreundlich gestalten
Auf groben Schotter soll verzichtet werden – Fraktion stellt Anfrage
Swisttal. Da Radverkehr ein wesentlicher Teil der für den Klimaschutz unabdingbaren Mobilitätswende ist, setzt sich die Swisttaler SPD-Ratsfraktion seit Jahren für eine Stärkung und Förderung des Fahrradverkehrs in der Gemeinde ein. Ausgelöst durch Beschwerden über die schlechte Befahrbarkeit vieler forst- und landwirtschaftlicher Wege wegen grobem Schotter möchte die SPD eine fahrradfreundliche Gestaltung dieser Wege in Swisttal erreichen. „Bei der Ausbesserung der Wege auf diesen groben Schotter zu verzichten und fahrradfreundlichere Untergründe zu wählen, ist eine einfache und kostengünstige Maßnahme auf dem Weg zu einer radfreundlichen Gemeinde. Dazu streben wir eine Vereinbarung zwischen Gemeinde und Landwirtschaft an“, erklärt SPD-Ratsmitglied Tobias Leuning.
Dies betreffe auch Wege, die die kürzesten und mit dem Rad verkehrssichersten Verbindungen darstellen. Als Beispiele werden der Weg von Dünstekoven nach Buschhoven hinter dem Gut Capellen oder die Verlängerung der Pützgasse hinter Heimerzheim Richtung Metternich genannt.
Leuning möchte in einer Anfrage seitens seiner Fraktion zur nächsten Sitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses von Bürgermeisterin Kalkbrenner Auskunft über die Eigentumsverhältnisse der forst- und landwirtschaftlichen Wege in der Gemeinde, über die Zuständigkeit für die Unterhaltung dieser Wege, welche Materialien die Gemeinde für die von ihr unterhaltenen Wege verwendet und warum häufig dieser grobe Schotter verwendet werde. Außerdem bittet er um die Einschätzung, ob sich das Ziel einer fahrradfreundlichen Gestaltung der forst- und landwirtschaftlichen Wege in der Gemeinde besser über eine Vereinbarung mit der Landwirtschaft oder über eine Satzung regeln lasse. Pressemitteilung
der SPD Swisttal
