SPD Meckenheim wandert um den Aremberg
Wandern in der Region
Bestes Sommerwetter, weite Ausblicke
Meckenheim. Erneut bot die SPD Meckenheim eine sommerliche Höhenwanderung im oberen Ahrtal an. Die neunköpfige Wandergruppe mit zwei munteren Hundebegleitern machte sich zunächst mit dem PKW über Insul in der Eifel, weiter über Schuld im malerischen Ahrtal bis nach Eichenbach auf den Weg: eine Anreise durch eine typische Eifellandschaft und damit eine gute Einstimmung auf die geplante Wanderstrecke. An dem Landgasthaus „Zum Wiesengrund“ wurden die Fahrzeuge geparkt und dort begann unmittelbar der gut zu bewältigende Weg um den Aremberg. Er ist mit über 600 Metern die höchste Erhebung im Bereich der oberen Ahr. Der gleichnamige Ort ist wegen seiner ehemaligen Burg und der späteren Schlossanlage historisch durchaus von Bedeutung gewesen. Hier errichtete schon im 12. Jahrhundert das Adelsgeschlecht der Aremberger eine erste Festung und dieses gewann im Mittelalter später immer größere, auch gesellschaftliche Bedeutung. Mit der französischen Revolution allerdings kam auch das Ende der Burganlage, die wegen Wassermangels aufgegeben werden musste. Die Herzöge von Aremberg wanderten ins Limburgische, wo Teile der Familie auch heute noch ansässig sind. Einige Bonner, insbesondere Schüler, sind Aremberg auf eine besondere Weise verbunden. Denn seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beherbergt der Ort ein Schullandheim für verschiedene Bonner Gymnasien. Das Schullandheim eignete sich mit seinen Außenanlagen dann auch bestens als Rastplatz für die Wanderer. Sie hatten dort auch einen phantastischer Rundblick über die Eifellandschaft mit der Nürburg und der Hohen Acht als Höhepunkte. Der übliche kulinarische Schlusspunkt wurde in Eichenbach in dem genannten und stets gut besuchten Landgasthof gesetzt. Der Wanderführer Hans-Günther Steinhauer war sichtlich zufrieden und nahm gern die Komplimente seiner Mitwanderer für seine Route entgegen.
Pressemitteilung SPD
Ortsverein Meckenheim
