Politik | 22.09.2017

Remagener Migrationsbeirat hatte eingeladen

Wandertag war großer Erfolg

Viele Menschen aus vielen Ländern besuchten Friedensmuseum und Erpeler Ley

Große und kleine Wanderer aus den verschiedensten Ländern waren der Einladung des Migrationsbeirats gefolgt. privat

Remagen. Der erste Wandertag des Remagener Migrationsbeirat war ein großer Erfolg. Dieses Fazit zogen die Mitglieder um den Vorsitzenden Vitor Martins. 30 kleine und große Wanderer aus vielen Nationen waren der Einladung gefolgt.

Die USA, das Vereinigte Königreich, Portugal, Deutschland, Türkei, Indien, Syrien, Eritrea, Nigeria – das waren nur einige der Heimatländer der Mitwanderer. Zuerst besuchte die Gruppe das Friedensmuseum Brücke von Remagen. Gerade die Menschen, die aus ihrer Heimat vor Krieg geflohen waren, konnten die Bilder des Kriegselends, auch in Remagen, gut verstehen. Sogar die kleinen Kinder erkannten, dass es auch in Deutschland wie in ihrer Heimat schreckliche Zerstörung gegeben hatte.

Selbst die kleineren Kinder hatten großes Interesse an der Ausstellung und sahen sie sich sehr ernsthaft und ausdauernd an. Von dort ging es dann am Rhein zur Nixe, mit der die Gruppe nach Erpel übersetzte. Nach dem steilen Aufstieg auf die Erpeler Ley, begeisterte deren Ausblick. Viele kannten den Ausflugsort noch nicht und erklärten, dass sie dort gerne noch einmal wieder hinkämen. Das anschließende Grillen bot, wie die Wanderung selbst, Zeit für interessante Gespräche und das gemeinsame Kennenlernen.

Keine Berührungsängste hatten die Kinder bei ausgiebigen Fußballspielen, aber auch die Erwachsenen verstanden sich gut. Über viele Schicksale und Lebenswege wurde berichtet. Ein Hagel- und Regenschauer tat der guten Laune keinen Abbruch und schließlich wurde zufrieden der Rückweg angetreten. Die Mitglieder des Migrationsbeirates, die den Wandertag organisiert hatten, freuten sich am Ende über viele nette Dankesbekundungen.

Pressemitteilung

Beirat für Migration und

Integration der Stadt Remagen

Große und kleine Wanderer aus den verschiedensten Ländern waren der Einladung des Migrationsbeirats gefolgt. Foto: privat

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