Politik | 23.03.2021

Holpriger Ausbau des Glasfasernetzes in der VG Altenahr

Wann geht Krälingen endlich ans Netz?

Sigrid Dehmelt macht sich vor Ort ein Bild der Lage. Foto: privat

Krälingen. Im Februar 2019 hatte der Ausbau des Glasfasernetzes in Krälingen begonnen – und der war mit großem Ärger für die Anwohner verbunden. Sigrid Dehmelt, SPD-Ratsfrau im Verbandsgemeinderat Altenahr, hat seither immer wieder bei der Verwaltung nach dem Sachstand gefragt. Nun informierte sie sich an Ort und Stelle. Zuvor hatten Anwohner beklagt, die zahlreichen Mängel, die bei Ausbau aufgetreten waren, seien auch zwei Jahre später immer noch nicht vollständig behoben. Zudem sei die 2011 ausgebaute Kreisstraße 31 (Ahrstraße) in den Bereichen der Hausnummern 18 bis 22 „mit einem nicht tauglichen Mischgut in der Deckschicht erstellt worden. Die bearbeiteten Flächen sind in Farbgebung und Griffigkeit deutlich anders und stellen einen Schandfleck in der neu ausgebauten Straße dar“. Von Anfang hatten sich Anwohner über zahlreiche Missstände beschwert, die sie in einem Schreiben jetzt noch einmal auflisten. Weil offenbar Glasfaserleitungen oder Leerrohre falsch verlegt worden waren, wurde die Straße später erneut aufgerissen. Anwohner hatten darunter zu leiden. Die Arbeitsbedingungen der Kolonnen seien unmenschlich gewesen, die Baustellen schlecht gesichert und die Tiefbauarbeiten schlecht ausgeführt. Gerade jetzt, in Zeiten der Pandemie, zeige sich, dass schnelles Internet unverzichtbar sei, sagt Sigrid Dehmelt. Schulkinder brauchen es für das Homeschooling, ihre Eltern fürs Homeoffice, Unternehmen, um die Krise zu überstehen. Daher müsse der weitere Glasfaser-Ausbau zügig vorangehen, besonders weil vom Land gerade weitere Fördermittel bereit gestellt worden sind. Und dabei, so Dehmelt, sollte die Verwaltung der Verbandsgemeinde darauf achten, dass sich Missstände wie in Krälingen nicht wiederholten. Die Anwohner müssten gut informiert und Beschwerden ernst genommen werden. Außerdem sei sicherzustellen, dass die Arbeiten kompetent und einwandfrei ausgeführt würden.

Pressemitteilung
Singrid Dehmelt, SPD

Sigrid Dehmelt macht sich vor Ort ein Bild der Lage. Foto: privat

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