Politik | 10.05.2024

Junge Union Mayen-Koblenz

Was denn jetzt Herr Altmaier?

Kreis MYK. Nun gibt es einen dritten Bewerber für das Amt des Landrats im schönen Landkreis. „Die Freie-Wähler-DNA muss Einzug im Kreishaus halten“, sagt dieser Kandidat, der als Ex-Stadtverbandsvorsitzender der SPD Koblenz in der Koblenzer Stadtpolitik kein Unbekannter ist. Dort kandidiert er für die Freien Wähler wieder für den Stadtrat. Gleichzeitig möchte er aber auch Landrat im benachbarten Landkreis Mayen-Koblenz werden. Was denn nun, Herr Altmaier? Wo ist ihr Schwerpunkt? In ihrer Heimatstadt Koblenz oder im Landkreis Mayen-Koblenz?

Die Verwirrung für die Wählerinnen und Wähler ist doch schon groß genug. Es gibt die Freie Wähler Rheinland-Pfalz, das ist die Landesvereinigung der Partei Freie Wähler im Land Rheinland-Pfalz. Dann gibt es die FWG Mayen-Koblenz, die regelmäßig Parteistrukturen kritisiert und betont, dass sie keine Partei ist. Dann gibt es noch die Freie Wähler Mayen-Mittelrhein-Mosel (FWM3). Sie treten ebenfalls auf Kreisebene an. Und nun gibt es einen Freie Wähler Landratskandidaten, der auf zwei Hochzeiten tanzt. Offenbar hat die überraschende Kandidatur des Herrn Altmaier selbst bei der FWG Mayen-Koblenz keinen Beifall ausgelöst. Wenn Herr Altmaier ernsthaft Landrat werden möchte, dann sollte er zunächst mal erklären, was für ihn wichtig ist: Koblenz oder Mayen-Koblenz.

Auch der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Felix Dötsch findet: „Es ist bedenklich, wenn ein politischer Kandidat nicht klar kommunizieren kann, wo seine Prioritäten liegen. Herr Altmaier will gleichzeitig in Koblenz und Mayen-Koblenz Verantwortung übernehmen oder Karriere machen. Doch Politik ist kein Balanceakt, bei dem man nach Belieben die Rollen wechselt. Die Wähler verdienen Klarheit und Engagement, nicht jemanden, der zwischen zwei Ämtern schwankt.“

Pressemitteilung der

Jungen Union Mayen-Koblenz

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