Politik | 23.11.2020

CDU-Stadtverband Linz

Was geschieht mit der St. Marienkirche nach ihrer Profanierung?

Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Linz, Dennis Swirsky, zusammen mit MItgliedern des CDU Vorstands Jürgen Pappendorf (Schatzmeister) und Detlef Nonnen (Beisitzer) vor der baufälligen Linzer St. Marienkirche. Foto: privat

Linz. Leicht haben es sich Verwaltungsrat, Pfarrgemeinderat und Pastoralteam sicherlich nicht gemacht bei ihrer Entscheidung, ob die Linzer St. Marienkirche profaniert werden muss oder nicht. Jedoch ist vor dem Hintergrund der stark beschädigten Deckenelemente sowie der tragenden Stahlbetonstützen eine Instandsetzung wirtschaftlich nicht tragbar und der Termin für die Profanierung steht fest.

Auch wenn die sehr hohen Sanierungskosten durch die Kirchengemeinde schlichtweg nicht zu stemmen sind, bedauert es der CDU-Stadtverband Linz sehr, dass der 1966 erbauten Marienkirche nunmehr das Allerheiligste aus dem Tabernakel entnommen werden muss.

Bleibt die Frage, was mit dem alten Kirchengebäude nach seiner Profanierung nunmehr geschieht. Wird die Ruine abgerissen oder verkauft?

Der CDU-Stadtverband Linz will sich aktiv dafür einsetzen, dass dieser stadtbildprägende Bau nicht als Kirchenruine ein unrühmliches Ende in Linz findet. Er wird deshalb über die CDU Fraktion einen Antrag in den Stadtrat einbringen. Dahinter steht die Absicht, die Stadtspitze aufzufordern und zu unterstützen, bei der Frage nach der Zukunft des Gebäudes den Dialog mit den zuständigen Kirchenvertretern zu suchen und dabei auch die Verwendungsmöglichkeiten des Gebäudes/Grundstücks für die Stadt Linz zu ermitteln.

Pressemitteilung

CDU Stadtverband Linz

Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Linz, Dennis Swirsky, zusammen mit MItgliedern des CDU Vorstands Jürgen Pappendorf (Schatzmeister) und Detlef Nonnen (Beisitzer) vor der baufälligen Linzer St. Marienkirche. Foto: privat

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