Politik | 26.02.2021

SGD Nord: Mehr als 5,5 Mio. Euro für Projekte im Kreis Neuwied

Wasserwirtschaftliche Maßnahmen wurden gefördert

Kreis Neuwied. Für Mensch und Natur ist Wasser lebenswichtig. Um diese kostbare Ressource zu schützen, unterstützt das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft finanziell. Für das nördliche Rheinland-Pfalz werden die Fördermittel durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ausgezahlt.

„Etwa 5,5 Millionen Euro flossen im letzten Jahr in Projekte im Kreis Neuwied. Diese haben wir als obere Wasserbehörde fachlich begleitet. Dazu zählt sowohl die technische Beratung als auch die finanzielle Abwicklung“, so SGD Nord Präsident Uwe Hüser.

Mit der Installation von Ultrafiltrationsanlagen kommt in den Hochbehältern ‚Keltenhügel‘ und ‚Dernbacher Kopf‘ der Verbandsgemeindewerke Puderbach moderne Technik zum Einsatz. Das spezielle Verfahren filtert selbst kleinste Partikel sowie mikrobiologische Substanzen aus dem Wasser und trägt so zu einer verbesserten Trinkwasserqualität bei. Finanziell unterstützt wurde auch der Umbau der Kläranlage „Klein-/Großmaischeid“ in der Verbandsgemeinde Dierdorf. Hier wurden wesentliche Bestandteile erneuert. Dazu zählen die Rechenanlage oder die Belüftung im Belebungsbecken, wo die gelösten organischen Stoffe aus dem mechanisch vorgeklärtem Abwasser abgebaut werden.

Die Fördermittel helfen den Kommunen in der Umsetzung ihrer wasserwirtschaftlichen Aufgaben wie Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Gewässerunterhaltung. Gleichzeitig werden somit Anreize zur Verbesserung der technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Leistungsfähigkeit gesetzt sowie die Kosten für die Bürger bezahlbar gehalten. Zudem unterstützt das Land die Kommunen finanziell und fachlich bei örtlichen Konzepten für Hochwasser und Starkregen.

Gesteuert wird die Vergabe der Gelder durch das Mittelfristige Investitionsprogramm (MIP) unter Berücksichtigung bestimmter Schwerpunkte wie der „Aktion Blau Plus“. Diese ist ein Erfolgsprogramm beispielsweise zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) und umfasst zahlreiche Projekte zur Entwicklung von Gewässern wie Renaturierungen, Maßnahmen zur Erhöhung des Fischbestandes, Rückbauten von Wehr- und Modernisierung von Kläranlagen. Auch der „Wassercent“ trägt zum Schutz des wertvollen Gutes bei. Diesen hat die Landesregierung im Jahr 2013 eingeführt. Die Einnahmen daraus sind zweckgebunden und werden zur nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung eingesetzt.

Die Fördermittel werden als Zuschuss oder als Darlehen gewährt. Je nach Art des Vorhabens kann der Zuschuss bis zu 95 Prozent der förderfähigen Kosten betragen. Die Darlehenshöhe wird nach dem jährlichen Entgeltbedarf mit bis zu 70 Prozent bewilligt.

Pressemitteilung

www.sgdnord.rlp.de

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