Politik | 06.03.2026, 09:07 Uhr

Ellen Demuth MdB begrüßt Bundestagsbeschluss zur Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht

Weidetiere werden künftig besser geschützt

Ellen Demuth, MdB.  Foto: Tjark Thönßen
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Kreis Neuwied. Ellen Demuth MdB, die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied Altenkirchen, begrüßt den Beschluss des Deutschen Bundestages, den Wolf in das Bundesjagdgesetz aufzunehmen:

„Die deutlich gewachsene Wolfspopulation hat bei uns in der Region zu immer mehr Übergriffen auf Weidetiere geführt. Für viele Tierhalter bedeuten solche Vorfälle nicht nur wirtschaftliche Schäden, sondern auch großes persönliches Leid – und auch Menschen haben sich zunehmend bedroht gefühlt. Ich habe mich deshalb seit längerem in der Koalition für eine Anpassung der bestehenden Rechtslage eingesetzt“.

„Herdenschutz durch Zäune und Hütehunde bleibt jedoch weiter erstes Mittel der Wahl. Wölfe sind eine heimische Tierart und sollen es auch bleiben. Allerdings ist inzwischen ein günstiger Erhaltungszustand erreicht und durch Bestandsregulierung und Problemwolf-Entnahmen wird die Art nicht gefährdet. Mit dem Gesetz sorgen wir für einen fairen Ausgleich zwischen der Weidetierhaltung und dem Wolfschutz. So können wir die gesellschaftliche Akzeptanz für den Artenschutz erhalten und im ländlichen Raum die Konflikte um den Wolf befrieden", sagt Demuth.

Mit der Änderung des Bundesjagdgesetzes hat die CDUgeführte Koalition auf Bundesebene Regeln für ein wirksames Wolfsmanagement geschaffen. Länder können in Regionen mit hoher Wolfspopulation Bestandsmanagementpläne umsetzen und so, wenn nötig, Problemwölfe rechtssicher entnehmen.

„Es ist notwendig geworden, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Behörden und Jäger können nun rechtssicher handeln. Gleichzeitig wird der Wolf als heimische Art nicht gefährdet. Mit dem heutigen Beschluss werden die berechtigten Sorgen der Menschen in unserer Region ernst genommen“, erklärt die Wahlkreisabgeordnete abschließend.

Pressemitteilung Büro von

Ellen Demuth, MdB

Ellen Demuth, MdB. Foto: Tjark Thönßen

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