Kita-Plätze in Koblenz

Weiter dringender Handlungsbedarf vorhanden

Weiter dringender Handlungsbedarf vorhanden

V.li. Ulrike Mohrs und Marion Lipinski-Naumann. Quelle: SPD-Stadtratsfraktion

03.08.2020 - 16:48

Koblenz. „Die ausreichende Versorgung der Koblenzer Familien mit Kita-Plätzen ist ein Thema, das die Fraktion sehr umtreibt. Der Kindergartenplatz ist sehr oft die beherrschende Frage bei vielen Eltern“, erklärte die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann. Deshalb waren in der letzten Sitzung vor der Sommerpause Bürgermeisterin Ulrike Mohrs und der Leiter des Jugendamtes, Peer Pabst, zu Gast, um gemeinsam mit den sozialdemokratischen Ratsmitgliedern über das drängende Thema der Schaffung neuer Kita-Plätze zu diskutieren.

Die Bürgermeisterin hatte zu Beginn des Gesprächs zunächst eine gute Nachricht. Trotz der möglichen finanziellen Probleme aufgrund der aktuellen Pandemielage werde es beim Kitaaus- und -neubau keine Probleme im städtischen Haushalt geben. Die avisierten Pläne können demnach umgesetzt werden. Aktuell gebe es in Koblenz 4.600 Kita-Plätze und es werde beständig aufgestockt. Wesentlich problematischer als die Schaffung neuer Plätze sei die Personalfindung. „Mit Inkrafttreten des Kita-Zukunftsgesetzes im nächsten Jahr werden schrittweise 90 weitere Vollzeitstellen für die Kindertagesstätten nötig, sowohl im erzieherischen Bereich als auch bei der Mittagsverpflegung“, erläuterte Pabst. Kämen die nötigen 90 Stellen nicht zustande, so Pabst, würde dies perspektivisch etwa 360 fehlende Kita-Plätze bedeuten. Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung begonnen, die Werbung für den Erzieherinnenberuf in den städtischen Kitas zu intensivieren. Ute Wierschem, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion, zeigte sich hierüber erfreut: „Es ist gut, dass die Verwaltung ab dem nächsten Jahr mit einer dualen Ausbildung im Erzieherbereich beginnen wird. So können die Auszubildenden halbtags an einer Kita eingesetzt werden, was ihnen Praxiserfahrung vermittelt und die personelle Situation zumindest etwas entspannt.“

Allen Eltern, die dringend einen Platz für ihre Kinder suchen, rät die Bürgermeisterin, bei der Suche über die Plattform ‚Little Bird‘ immer mehrere mögliche Kita-Standorte anzugeben. Sollte hier kein Platz gefunden werden, ist die Vermittlungsstelle für Kindertagesbetreuung die nächste Anlaufstelle. Diese ist erreichbar unter kindertagesbetreuung@stadt.koblenz.de sowie telefonisch unter Tel. (02 61) 1 29 -23 02, -23 06 oder -23 07.

Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion

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03.08.2020 23:34 Uhr
juergen mueller

Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert.
Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter.
Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden.
Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt.
Widerlich und anbiedernd.



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juergen mueller:
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juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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