Politik | 21.02.2017

Koblenzer Behörde schließt Vertrag

Weiterbetrieb der CH-53 gesichert

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr möchte Obsolenzen beheben

Der Vizepräsident des BAAINBw, Armin Schmidt-Franke, und Dr. Klaus Przemeck (l.), Geschäftsführer von Airbus Helicopters Deutschland GmbH.  Bundeswehr/Anneken

Koblenz. Am 17. Februar wurde der Vertrag zur Obsoleszenzbeseitigung bei den Hubschraubern CH-53 GS und GE zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr und Airbus Helicopters Deutschland GmbH geschlossen.

„Die CH-53 ist ein verlässlicher Transporthubschrauber, der uns in den Auslandseinsätzen schon gute Dienste geleistet hat. Mit den nun beauftragten Maßnahmen wird er der Truppe noch bis 2030 zur Verfügung stehen können“, sagte Armin Schmidt-Franke, Vizepräsident des BAAINBw und Vertragsunterzeichner für den öffentlichen Auftraggeber.

„Wir haben hier konsequent verhandelt und eine ausgewogene Grundlage für unsere weitere langjährige Zusammenarbeit geschaffen, die die richtigen Leistungsanreize setzt“, so Armin Schmidt-Franke. Der nun ausgehandelte Vertrag hat ein Volumen von etwa 135 Millionen Euro.

Bereits seit 1972 ist der Hubschrauber im Dienst der Bundeswehr. Bei den 26 Hubschraubern der Varianten GS und GE werden nun Obsoleszenzen im Bereich der Flugregelanlage, der Navigation und der Kommunikation behoben. Mit Obsoleszenzen werden Teile beschrieben, die aufgrund von Überalterung oder weil der Hersteller die Produktion von Ersatzteilen eingestellt hat, ausgetauscht werden müssen, um einen Weiterbetrieb zu gewährleisten. Pressemitteilung

des BAAINBw

Eine CH-53 wartet bei Airbus Helicopters auf den Beginn der Umbaumaßnahmen.  Airbus

Eine CH-53 wartet bei Airbus Helicopters auf den Beginn der Umbaumaßnahmen. Foto: Airbus

Der Vizepräsident des BAAINBw, Armin Schmidt-Franke, und Dr. Klaus Przemeck (l.), Geschäftsführer von Airbus Helicopters Deutschland GmbH. Foto: Bundeswehr/Anneken

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