AfD-Direktkandidat Dr. Horst Knopp zur Strukturreform des Unistandorts Koblenz
Weiterentwicklung des Universitätsstandorts Koblenz
Mayen. Die Universitäten und Hochschulen in Rheinland-Pfalz sind für die Innovations- und Zukunftsfähigkeit unseres Landes von zentraler Bedeutung. Gerade vor dem Hintergrund der laufenden Strukturreform des Unistandorts Koblenz hin zu einer unabhängigen Universität ist es daher nicht akzeptabel, dass die Landesregierung eine zukunftsfähige Finanzierung bisher schuldig bleibt. Eine reine Existenzsicherung des Unistandortes reicht nicht für die Umsetzung guter Hochschullehre.
Die zukünftige Universität Koblenz benötigt mehr Stellen sowohl im Bereich der Professuren als auch der wissenschaftlichen Mitarbeiter. Der Betreuungsschlüssel soll dem bundesweiten Durchschnitt angepasst werden.
Dr. Horst Knopp dazu: „Die Universität Koblenz wird nur prosperieren, wenn die Lehramtsstudiengänge gestärkt werden und der bisherige Fächerkanon sinnvoll erweitert wird. Die Uni Koblenz sollte vom Land als zentraler Standort für die universitäre Ausbildung aller Schularten entwickelt werden. Wer elektronisches Gesundheitsmanagement mit Schwerpunkt „Health Data Intelligence“ entwickeln will, der steht auch in der Pflicht, den Bereich Informatik weiter zu stärken, dazu sinnvollerweise die Robotik und Künstliche Intelligenz. Hydrologie, Wasserwirtschaft oder Rechtswissenschaften wären weitere mögliche Lehrangebote. Außerdem könnte aus meiner Sicht über einen Medizin-Campus Mittelrhein am Gemeinschaftsklinikum auch eine Erweiterung in den Bereich der Medizin erfolgen.“
Die geplante Regiopole Mittelrhein mit der Stadt Koblenz und den angrenzenden Landkreisen wird von einer starken Universität unmittelbar profitieren, v. a. im Bereich der Unternehmensansiedlung und der Ansiedlung innovativer Arbeitsplätze. Idealerweise würden die Gründung der Regiopole Mittelrhein und der Universität Koblenz Hand in Hand gehen. Beides muss vom Land RLP finanziell großzügig unterstützt werden, bietet sich damit doch die einmalige Chance für eine Aufwertung und wirtschaftliche Zukunftssicherung des Nordens von Rheinland-Pfalz.
Dr. Horst Knopp weiter: „Mit der Aufwertung der Bildungsregion Koblenz-Mittelrhein, der anwendungsorientierten engen Verknüpfung mit der regionalen Wirtschaft, mit joint ventures und erfolgreichen Ausgründungen kann die bereits heute bestehende hohe Zahl an Arbeitsplätzen in der Digitalwirtschaft in der Region weiter gesteigert werden. Die Universität Koblenz sollte im Bereich der digitalen Anwendungen eine Spitzenstellung unter den deutschen Universitäten anstreben. Damit läßt sich auch die regionale Wirtschaft erfolgreich weiter entwickeln.“
Das Land steht jetzt in der Pflicht, einen vernünftig strukturierten Finanzrahmen zu entwickeln, denn nur auf dessen Basis kann ein überzeugendes inhaltliches Konzept erarbeitet werden. Region und Universität auf der anderen Seite müssen gegenüber der Landesregierung ihre Vorstellungen und Erwartungen formulieren. Dafür ist eine institutionalisierte Zusammenarbeit aller regionalen Stakeholder als Ansprechpartner der Landesregierung dringend erforderlich.
Pressemitteilung
Dr. Horst Knopp, AfD
