Fraktion „Die Swisttaler“
Weiterhin erhöhte Nitratwerte
Aussage zur Grundwasserbelastung trifft nur bedingt zu
Heimerzheim. Erfreulich erscheint die Aussage, dass die Nitratwerte im Rhein-Sieg-Kreis laut Antwort der Kreisverwaltung an eine politische Anfrage kein Problem darstellen. Für das Gemeindegebiet Swisttal trifft diese Aussage zur Grundwasserbelastung nur bedingt zu. In den nördlichen Gebieten Swisttals bewegen sich die Werte unterhalb des Toleranzwerts von 50 mg/l. Dem Fraktionsvorsitzenden Herbert Waskow („Die Swisttaler“) liegen die aktuellen Messwerte von elf Messstellen des Erftverbands vor. Bedenklich sind die Werte im südlichen Bereich Swisttals, hier besonders mit 77 mg/l im Großraum Morenhoven, 67 mg/l im Mieler Umland sowie im Bereich von Ludendorf mit 74 mg/l. Weiterhin mit 77 mg/l westlich von Ollheim in Richtung Dom-Esch zur Kreisgrenze.
Es fällt auf, dass die drei Wal von d geprägten Messstellen im nördlichen Gebiet Swisttals ein insgesamt geringes Niveau aufweisen, wohingegen die landwirtschaftlich beeinflussten Messstellen zwischen 48 mg/l und 77 mg/l, also insgesamt ein höheres Niveau wie bisher bekannt aufweisen.
Vor dem Hintergrund, dass Grundwasser eine begrenzte Ressource ist und zur Gewinnung immer tiefere Bohrungen und eventuelle Filterungen erforderlich sind, was letztendlich den Verbraucherpreis beeinflusst, ist ein konsequentes Handeln unumgänglich.
Die Kooperation zum Schutz von Grundwasser zwischen den Landwirten und der ALWB (Arbeitskreis Landwirtschaft, Wasser und Boden im Rhein-Sieg-Kreis) lässt in Swisttal darauf hoffen, dass sich die Grundwasserbelastungen mittel- bis langfristig unterhalb des Grenzwerts einpendeln.
Pressemitteilung
Herbert Waskow,
Fraktionsvorsitzender
„Die Swisttaler“
