Politik | 13.01.2023

Akuter Versorgungsengpass

Wenn nicht jetzt Blutspenden, wann dann?

Blutspendetermin in Rheinbrohl am 26. Januar

Rheinbrohl. Jeder kennt es: Einmal unaufmerksam und schon ist es passiert. Mit etwas Pech verletzt man sich auch noch. Ein Unfall ereignet sich schneller, als man denkt. Gut, dass es in Deutschland ein funktionierendes Gesundheitssystem und die moderne Medizin gibt.

Doch was es nicht gibt, ist künstlich hergestelltes Blut! Aktuell gibt es einen ernsten Versorgungsengpass: Im Durchschnitt aller Blutgruppen/Präparate ist ein Lagerbestand von lediglich einem Tag vorhanden!

Nur mit dem Engagement der Spendenden kann kranken sowie verletzten Menschen geholfen werden. Daher bittet der DRK-Blutspendedienst, sich etwas Zeit zu nehmen und Blut spenden zu gehen. Die Vorteile für jeden Spendenden: Man hat einen regelmäßigen Gesundheitscheck. Gemessen werden unter anderem der Blutdruck und die Körpertemperatur. Das Blut wird im Nachgang auf Infektionen wie HIV, Syphilis oder Hepatitis untersucht.

Wer als Mehrfachspender gemeinsam mit einem Erstspender zum Termin erscheint, erhält einen großen, hochwertigen Regenschirm als besonderes Geschenk.

Zur Blutspende kann man zum Beispiel nach Rheinbrohl (im Gemeindezentrum) am Donnerstag, 26. Januar kommen (blutspendedienst-west.de).

Voraussetzungen für Spender

1. Alter: 18 bis 75 Jahre (Erstspendende bis 68)

2. Gewicht: über 50 kg

3. Mindestabstand zur vorangegangenen Blutspende: 56 Tage

4. amtlicher Ausweis: z. B. Personalausweis, Führerschein

5. spendefähig nach ärztlicher Untersuchung: viel trinken (mindestens zwei Liter) und kein leerer Magen

Darüber hinaus kann man sich zusätzlich zur Stammzellspende typisieren lassen – auch ohne Blutspende.

Informationen zu den aktuellen Hygiene-Bestimmungen: https://www.blutspendedienst-west.de/coronaPressemitteilung

des DRK-Blutspendedienstes

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