„Fridays for Future - Montabaur“ demonstrieren
Westerwaldweiter Klimanotstand gefordert
Jusos Westerwald erklären sich solidarisch
Montabaur. Am 28. Juni fand in der Kreisverwaltung in Montabaur die konstituierende Sitzung des neu gewählten Westerwälder Kreistages statt. Im Verlauf dieser Sitzung fingen fünf Aktivist*innen von „Fridays for Future - Montabaur“ an zu demonstrieren und stellten ihre Forderungen an den neuen Kreistag und seine Mandatsträger*innen. Sie forderten den Ausruf des Klimanotstands im Westerwald und boten den einzelnen im Kreistag vertretenen Fraktionen Beratungsgespräche an. Dies wurde insbesondere von der Kreis-SPD, aber auch von weiteren Fraktionen (mit Ausnahme der AfD-Fraktion), begrüßt und mit Applaus bedacht. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden die Forderungen der Aktivist*innen erneut aufgegriffen und ihr Engagement gelobt.
Wir als Jusos Westerwald erklären uns solidarisch mit „Fridays for Future - Montabaur“ und unterstützen ihre Forderungen. Der Klimaschutz ist unserer Meinung nach eine der wichtigsten Aufgaben für unsere Zukunft - auch der Westerwälder Kreistag steht in der Verantwortung, das Klima zu schützen! Eine Diskussion darüber, wie er dies bewerkstelligen will, ist somit unerlässlich. Viele Kommunen haben bereits Initiative ergriffen. Hierbei kann man stellvertretend beispielsweise die Städte Konstanz und Marburg nennen, die den Klimanotstand ausgerufen haben und dadurch mit gutem Beispiel vorangehen. Der Kreisverband der Jusos Westerwald hofft auf ein ebenso schnelles Handeln im heimischen Kreistag.
Die Politik muss jetzt handeln!
„Die Politik muss jetzt handeln! Im Moment hätte sie einen großen Rückhalt in der Bevölkerung und besonders bei uns jungen Leuten. Je länger Maßnahmen auf sich warten lassen, desto mehr entsteht der Eindruck, als wäre der Politik die Zukunft der kommenden Generationen gänzlich egal.“, sagt Lasse Machalet, einer der stellvertretenden Vorsitzenden der Jusos Westerwald. „Der Westerwald steht genau wie andere Kreise ebenfalls in der Verantwortung, alle ihm zur Verfügung stehenden Schalthebel zu bedienen, um eine lebenswerte Zukunft zu schaffen. Den Klimanotstand auszurufen und somit alle getroffenen Entscheidungen unter einen Klimavorbehalt zu stellen, wäre da ein ambitionierter und vorbildlicher Anfang!“, meint Tom Wenzelmann, einer der beiden Kreisvorsitzenden der Jusos Westerwald.
Pressemitteilung
Jusos Westerwald

Als geistigen Notstand würde ich das nicht bezeichnen,eher als übertrieben,ausufernd in eine nicht nachzuvollziehende Panikmache.Fridays of Future begrüße ich (eingeschränkt,da werde ich das Gefühl eines Mitläufertums,eines Zu-wichtig-machens nicht los).Beides ist der Politik schon immer eigen gewesen - nicht selbst darauf kommen, mitreden,aber nichts bewegen - auch die Jusos - ohne Kompetenz,fundiertes Wissen u.einer oberflächlichen Meinungsbildung,die einfach erschreckend ist.Die Politik beklatscht Fridays of future,findet das toll,scheitert aber selbst kläglichst an den selbst gesteckten Klima-Zielen (Pariser-Klima-Abkommen).
Wo bleibt eine CO2-Steuer,Plastiksteuer,Plastiktütenverbot,Kohleausstieg (2038 ?).Geltungs- u.machtbewusst quatscht v.der Leyen von Klimaneutralität.Weiß sie,wovon sie da spricht?Dass damit unterschiedliche Dinge verbunden sind,dass Kompensation (CO2) einen hohen Kontrollaufwand erfordert,eine reine Kompensation uns auf lange Sicht alleine nicht weiterbringt?
Ein paar Daten und Fakten (Quellen: IPCC, WMO, NASA) für Klimahysteriker: Die durchschnittliche globale Temperatur ist seit Januar 2016 um fast 0,5° gefallen! Der Meeresspiegel steigt, stabil seit der letzten Eiszeit, um ca. 30 cm pro Jahrhundert, es gibt aktuell keinen beschleunigten Anstieg! Der steigende CO2-Gehalt der Atmosphäre ider Dünger für die Vegetation. Satellitenaufnahmen belegen, dass die Pflanzendecke auf der ganzen Welt größer geworden ist (Zunahme in den vergangenen 35 Jahren um 2,24 Millionen qkm), die Sahara und Sahelzone z.B. werden kleiner! Im Gegensatz zu den Behauptungen ist ein Rückgang der Extremwetterereignisse messbar!
Bei diesen sogenannten Aktivisten könnte, da Fakten sammeln und auswerten offensichtlich keine Kernkompetenz ihrerseits zu sein scheint, der geistige Notstand ausgerufen werden!