Stammtisch der Wachtberger SPD
Wie steht es um die Energieversorgung in Wachtberg?
Wachtberg. „Bisher habe ich 20 cts. für die Kilowattstunde Strom gezahlt, nun sollen es 44 cts. werden. Kann das denn sein?“, so die Frage einer Dame an enewa-Geschäftsführer Kai Birkner beim Stammtisch der Wachtberger SPD am 5. Dezember in der Gaststätte „Grüne Gans“ in Niederbachem. Mitgebracht hatte sie ihren Anpassungsbescheid als enewa-Kundin für den Strombezug ab Januar 2023. Wie so viele Wachtbergerinnen und Wachtberger fragte sie sich, wie es mit den Preisen für Strom und Gas weitergeht? Wie sicher ist unsere lokale Versorgung? Und wie werden die Ausgleichsmaßnahmen wie etwa die geplante Strompreisbremse greifen?
Auch Kai Birkner konnte der besorgten Stromkundin keinen günstigeren Stromtarif anbieten. Aber er konnte den ca. 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche Informationen über die Funktionsweise der aus den Fugen geratenen Energiemärkte für Strom und Gas vermitteln. Es wurde deutlich, aus welchen Gründen die enormen Preissprünge aufgetreten sind. Und dass es aktuell aufgrund der gesunkenen Preise vielleicht Licht am Ende des Tunnels gibt. Dass aber viel davon abhängen wird, wie kalt dieser Winter tatsächlich wird und wieviel Privatkunden, Gewerbe und Industrie auch bei Minusgraden einsparen können.
Natürlich stellte Birkner auch sein Unternehmen, die enewa GmbH, vor. Das Wachtberger Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Gemeindewerke Wachtberg AöR und der STAWAG, Stadtwerke Aachen AG und seit 2013 in der Wachtberger Energieversorgung in den Sparten Wasser, Strom und mittlerweile auch Gas tätig. Die Frage aus dem Publikum, ob die enewa als Wachtberger Unternehmen momentan Neukunden zu günstigen Tarifen aufnehmen kann, musste Birkner allerdings verneinen. Die enewa sei kein sogenannter Grundversorger. Sie nimmt derzeit keine neuen Kunden auf, weil ihr das damit verbundene finanzielle Risiko zu groß erscheint. Man würde in der derzeitigen Lage durch die Aufnahme von Neukunden unvermeidlich ins Defizit geraten. Allerdings, sobald sich die Situation wieder beruhigt, will man rasch in das Neukundengeschäft einsteigen.
Ob denn die enewa nur Strom und Gas verkaufen wolle oder auch in die Erzeugung erneuerbarer Energien wie Windkraft oder Biomasse einsteigen wolle, fragte ein Bürger zum Abschluss. Hier gab sich Birkner eher zurückhaltend. Für Windstrom oder Biogas sehe man kein wirklich großes Potential in Wachtberg, sagte er. Konzentrieren wolle sich die enewa auf das Pachtmodell im Bereich Photovoltaik. Hier sei die Nachfrage allerdings deutlich größer als die eigenen Kapazitäten und die Verfügbarkeit von Material und Fachkräften.
Pressemitteilung
SPD-Wachtberg
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