Martin Kallweitt (AfD) Mitglied im Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler
Wie viele Opfer hätten verhindert werden können?
Keine rechtzeitige Warnung
der Kreisverwaltung vor der Flutkatastrophe?
Bad Neuenahr-Ahrweiler.Die Nacht vom 14. Juli auf den 15. Juli 2021 wird als die schwärzeste Nacht in der jüngeren Geschichte des Ahrkreises eingehen. Stand heute sind im Ahrkreis durch die Flutkatastrophe über 140 Tote und unzählige Verletzte zu beklagen. Und wohl täglich werden es mehr werden. Aber was hat zu diesem Desaster geführt? Bereits fünf Tage vor der verhängnisvollen Nacht warnte das europäische Hochwasserwarnsystem in höchstem Maße vor diesem Schadensereignis. Für das gesamte Ahrtal wurde explizit vor einer Lebensgefahr der Bürgerinnen und Bürger gewarnt. Auch im Laufe des 14. Juli wurden die Warnungen der überörtlichen Behörden aufgrund des nicht nachlassenden Starkregens erhöht. Es wurde vor Hochwasserständen jenseits der 6 Meter gewarnt. Bereits am späten Nachmittag war aufgrund der Ereignisse in der Voreifel klar, dass die vom Deutschen Wetterdienst vorhergesehene Apokalypse tatsächlich im Anmarsch war. Zu diesem Zeitpunkt war bereits im Kreis Ahrweiler eine Leitstelle für den Katastrophenfall eingerichtet und voll einsatzbereit. Neben dem Landrat Dr. Jürgen Pföhler war auch der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewenz und der gesamte Krisenstab der Kreisverwaltung Ahrweiler inklusive dem Kreisfeuerwehrinspektor anwesend.
Trotz immer weiter steigender Pegel und eindringlicher Warnungen anderer Behörden hat der Landrat Dr. Jürgen Pföhler nicht bereits am späten Nachmittag den Katastrophenalarm ausgelöst und die Stadtteile evakuiert. Erst nach 23 Uhr, und damit für viele Menschen viel zu spät, wurde der Alarm ausgelöst. In der überörtlichen Presse wird bereits über die schwerwiegenden Versäumnisse des Krisenstabes berichtet.
Ein scheinbar hoffnungslos überforderter Kreisfeuerwehrinspektor und ein viel zu zögerlicher Landrat haben damit dazu beigetragen, dass viele Menschen im Ahrkreis völlig unnötig ihr Leben verloren haben. Unzähliges Leid der Ertrunkenen und der Hinterbliebenen wäre durch die fatale Fehlentscheidung des Landrates zu verhindern gewesen.
Hier ist jetzt nicht nur eine disziplinarische Überprüfung des Handelns des Krisenstabes notwendig, sondern ganz dringend auch strafrechtliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachtes der fahrlässigen Tötung in einer Vielzahl von Fällen.
Das ist man den Opfern der Flutkatastrophe und ihren Hinterbliebenen schuldig! Die Menschen im Ahrkreis haben auf das richtige Handeln des Krisenstabes vertraut und wurden bitterböse enttäuscht.
Die tatsächliche Verantwortung für dieses behördliche und menschliche Versagen darf nicht durch die üblichen Schuldzuweisungen und politischen Scharmützel zwischen dem Landrat Dr. Jürgen Pföhler (CDU) und dem Innenminister Roger Lewenz (SPD) auf dem Weg von Bad Neuenahr-Ahrweiler nach Mainz untergehen.
Pressemitteilung
Martin Kallweitt (AfD)
Mitglied im Stadtrat
Bad Neuenahr-Ahrweiler

Unfassbar, das Politik und Führungskräfte der Rettungsorganisationen so tun als hätten sie nichts geahnt.
Mich wundert das Vollversagen dieser Personen nicht im geringsten.
Ich selbst beobachte die schlimmen Entwicklungen seit geraumer zeit und weiß vovon ich rede.
Da schielt man nach Ehrungen und Goldenen Streifen auf der Schulter, bis es endlich geschafft ist. Man ist Kreisfeuerwehrinspektor oder ein Goldhörnchen bei einer anderen Organisation. So mit Lametta behangen läßt es sich gut Feiern bei Festen im Kreis Ahrweiler. Kommt es allerdings darauf an, dann zeigt sich nicht zum ersten mal ein Versagen der sogenannten Führung.
Die Schäden an Infrastruktur, Brücken und Gebäuden, hätten sich selbstverständlich nicht verhindern lassen können. Da muß die Politik jetzt ran und Fakten schaffen die einer zukünftigen Klimatischen Entwicklung entspricht. Aber der verlust von Menschenleben ist unverzeihbar. Hier müssen harte Strafen für verantworliche Führungskräfte folgen.