Beschluss im Remagener Stadtrat
Windkraft in Remagen
Remagen. Der Remagener Stadtrat hat den Beschluss gefasst, ein Interessenbekundungsverfahren für die Er-richtung von Windkraftanlagen im Remagener Wald am Standort „Goldgrube“ einzuleiten. Diese kommunale Fläche befindet sich an der Grenze zur Grafschaft entlang der L79.
Durch ein Interessenbekundungsverfahren besteht die Möglichkeit Angebote miteinander zu ver-gleichen und das bestmögliche Ergebnis für die Stadt und die Bevölkerung zu erzielen. Essenziell für das Vorhaben soll die Beteiligungsmöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger an diesem Wind-kraftpark sein. Windkraft ist eine wichtige Energiequelle, die dabei hilft, die Klimaschutzziele der Stadt zu errei-chen und die regionale Wertschöpfung zu steigern. Der Standort „Goldgrube“ bietet das Potenzial für die Windenergieerzeugung. Zunächst sind aber viele Aspekte abzuwiegen. Nach dem Interes-senbekundungsverfahren wird der Standort zunächst geprüft. Das heißt, es werden Gutachten zu Themen wie Lärmemissionen oder Naturschutz erstellt, damit abgeschätzt werden kann, welche Auswirkungen eine Windkraftanlage an diesem Standort hat.
Das Interessenbekundungsverfahren wird in den kommenden Wochen offiziell ausgeschrieben. In-teressierte Unternehmen und Investoren sind eingeladen, ihre Konzepte einzureichen.
Vorschläge werden geprüft
Die Stadt wird daraufhin die eingegangenen Vorschläge sorgfältig prüfen und diejenigen auswählen, die am besten mit den Zielen und den ökologischen Voraussetzungen des Gebietes in Einklang stehen. Da zunächst der Standort geprüft werden muss, können keine Aussagen darüber getroffen werden, wie viele Anlagen dort errichtet werden können oder welche konkreten Auswirkungen die Anlagen vor Ort haben. Wenn erste Ergebnisse feststehen, wird es eine Info-Veranstaltung geben, in wel-cher das potenzielle Vorhaben vorgestellt wird und Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantwor-tet werden. Die schlussendliche Entscheidung, ob in der Goldgrube Windkraftanlagen errichtet werden, wird der Stadtrat nach dem Interessenbekundungsverfahren und der Bürgerversammlung treffen.
Pressemitteilung
Stadt Remagen

Nun auch Windräder mitten ins
UNESCO Weltkulturerbe oberer Limes und knapp 2000 Meter neben den Rhein .Das wäre eine Premiere in Deutschland.Nicht nur,dass diese Industrieanlagen hochsubventioniert sind und den Strom verteuern,anstatt preiswerter zu machen,sie
schädigen nachhaltig die touristische Infrastruktur und werden vom Rolandsbogen bis zum Siebengebirge zu sehen sein.Nicht mehr romantischer Rhein,sondern Industriegebiet.Darüber hinaus mitten in den Wald( natürlich wie immer nur dort,wo der bei der Windkraftlobby allseits beliebte Borkenkäfer den Grund dankenswerterweise schon vorbereitet hat).Bei diesem Geschäft gibt es nur zwei Gewinner,die Windkraftgeschäftemacher und ihre politischen Förderer und die großen Verlierer,Natur und Bürger.
Im Bölinger Wald werden Bäume durch Windräder ersetzt, im Remagener Wald... War "Wald" nicht früher auch mal wichtig, so von wegen Sauerstoff, CO2, Regenspeichervermögen...? Scheint alles nicht mehr wichtig zu sein. Man findet sicher irgendeinen Naturschutzgutachter, der feststellt das woanders ja auch noch ein paar Bäume stehen, und die Motorsägen jagen los. Vielleicht fehlt uns in Deutschland echt mal langsam eine Partei, die sich um die Umwelt kümmert.
Während in Deutschland "antike" Energieerzeuger (Windmühlen) gefeiert und gefördert werden, wird in China der erste inhärent sicherer Klein-Reaktor der vierten Generation (Kugelhaufenreaktor), übrigens eine deutsche Entwicklung dieses Reaktorprinzip hier aber als "totes Pferd" verspottet, in den regulären, kommerziellen Betrieb genommen. Dieses Kraftwerk kann, auch bei Flaute, bis zu 250.000 Haushalte mit Strom versorgen, so sieht Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit aus. Aber so ging es auch dem Transrapid und wohl auch dem Dual-Fluid-Reaktor, deutsche Entwicklungen die im Ausland gerne genommen und umgesetzt werden. Hier herrscht die GRÜNE Hegemonie der Technickfeindlichkeit!