Politik | 27.12.2022

SPD-Kreistagsfraktion Westerwald zu den Energiekosten beim Abfallwirtschaftsbetrieb

„Wir müssen die Stromkosten der MBS-Anlage selbst beeinflussen“

Patrik Heene (SPD-Kreistagsfraktion).  Foto: Roeder-Moldenhauer

Westerwaldkreis. Patrik Heene, Mitglied für die SPD-Kreistagsfraktion im Werksausschuss Abfallbeseitigung des Westerwaldkreises, setzte sich in der jüngsten Kreistagssitzung mit der notwendig gewordenen Erhöhung der Hausmüllgebühren auseinander. Diese mussten laut Kalkulation zwischen 5,36 und 5,62 % je nach Haushaltsgröße erhöht werden.

„Wir wissen, dass die Mehrheit unsere Bürger angesichts der schwierigen Situation vieler Haushalte kein Verständnis für die Gebührenanpassungen aufbringen wird“, so Heene. „Preistreiber sind wie bei den privaten Haushalten auch bei der Abfallbeseitigung die deutlich erhöhten Energiekosten – insbesondere beim Strom der MBS-Anlage in Rennerod.“ Die Stromkosten bei der Mechanisch-Biologischen-Stabilisierungsanlage (MBS) steigen von 1,2 Mio Euro 2021 über 1,8 Mio Euro 2022 auf prognostizierte 2,8 Mio Euro für 2023.

„Die SPD-Fraktion ist daher der Überzeugung, dass wir als Kreis die Stromkosten der MBS-Anlage selbst beeinflussen müssen“ führte Patrik Heene weiter aus. „Hier müssen wir innovativ und mutig alle aktuell sich bietenden Möglichkeiten, besonders die Nutzung der alternativen Energien, ausschöpfen.“ Die SPD-Kreistagsfraktion spricht sich daher dafür aus, auf der Deponie in Rennerod eine Photovoltaikanlage in Eigenregie des Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetriebes in Angriff zu nehmen.

„Denn“, so Heene, „dies sind wir den Gebührenzahlern im Sinne zukünftiger konstanter Gebührensätze schuldig.“

Pressemitteilung

SPD-Kreistagsfraktion Westerwald

Patrik Heene (SPD-Kreistagsfraktion). Foto: Roeder-Moldenhauer Foto: Roeder-Moldenhauer

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