Politik | 02.02.2018

Die Nachbarschaft in der Felster zu den Krahnenbergplänen

„Wir sind mit der aktuellen Verkehrssituation sehr unzufrieden“

Als wir von den Plänen der Familie Ahsenmacher erfahren haben (siehe Artikel „Krahnenburg als Herzensangelegenheit“ vom 13. Dezember, Seite 64) die Krahnenburg zu sanieren und den Plänen des Stadtrats auf dem Krahnenberg einen „Skywalk“ zu errichten (mehrere Artikel), sind recht gemischte Gefühle und einige Bedenken aufgetreten.

Zunächst einmal begrüßen wir die Pläne der Familie Ahsenmacher. Es ist schön, wenn sich Andernach weiterentwickelt und traditionelle Gebäude, wie die Krahnenburg, erhalten, saniert und wieder erschlossen werden. Die Pläne des Stadtrats einen „Skywalk“ zu errichten, ohne eine Lösung für die Beförderung der Gäste, lehnen wir bei der jetzigen Verkehrssituation ab. Denn das Projekt „Skywalk“ wird hohe Kosten verursachen, welche durch hohe Besucherzahlen und Einnahmen wieder in den Haushalt der Stadt zurückfließen müssen. Dies bedeutet für den Krahnenberg nicht nur ein paar Wanderer und Hochzeitsgäste mehr, sondern Reisebusse und Autokolonnen, die die Felster und die Krahnenbergstraße hoch- und herunterfahren müssen. Dafür sind die Straßen nicht ausgelegt und die Verkehrssituation wird sich dadurch hier weiter verschärfen. Bereits jetzt haben wir ein verändertes Verkehrsaufkommen und -verhalten bezüglich der Geschwindigkeit und des Parkens der Verkehrsteilnehmer festgestellt. Neben den für uns bedauerlicherweise fast schon zum Alltag gehörenden Autofahrern, die die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30km/h weit überschreiten, parken viele Autofahrer direkt am Aussichtspunkt anstatt auf dem lediglich 400 Meter entfernten Parkplatz an der Krahnenburg. Seit der Eröffnung des Traumpfädchens hat sich das Verkehrsaufkommen natürlich verstärkt, was grundsätzlich kein Problem darstellt, jedoch ist die Felster nicht für Reisebusse ausgelegt und vor allem nicht für solche, welche aufgrund ihrer Größe keine Wendemöglichkeit in der Felster finden und somit den gesamten Anwohnerverkehr zum Erliegen bringen.

Daher unser Fazit: Wir sind mit der aktuellen Verkehrssituation sehr unzufrieden. Die Stadt Andernach muss hier eingreifen und die Einhaltung der Verkehrsregeln und die Nutzung der ausgewiesenen Parkflächen gewährleisten, sodass das Projekt „Krahnenburg“ der Familie Ahsenmacher unter einem guten Stern steht und die verdiente Akzeptanz der Anwohner erhält. Die Pläne der Stadt Andernach auf dem Krahnenberg einen „Skywalk“ zu errichten, werden wir, unter Berücksichtigung der aktuellen Situation und dem Ausblick auf einen Massentourismus, nicht unterstützen.

Pressemitteilung

der Familien Richardsen, Winkler,

Buhr, Neunast, Limberg, Rayes,

Dietz/Buhr, Ahrenberg, Nickels

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