Politik | 28.05.2025

GRÜNE begrüßen den Bebauungsplan

Wohnen und Einkaufen auf dem ehemaligen Vornbergergelände

Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, v.l.: Sarah Rößel, Birgit Stupp, Kristina Schmidt, Christoph Scheuer. Foto:

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der letzten Stadtratssitzung stand der Bebauungsplanentwurf für das ehemalige Vornbergergelände zur Abstimmung. Wohnen, Gewerbe und freie Berufe unter einem Dach sind geplant am Rand des Innenstadtbereichs von Bad Neuenahr.

Was lange währt, wird hoffentlich gut - die Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN sieht in den geplanten Baumaßnahmen die Kriterien für Neubauten im städtischen Raum unserer Klimazone berücksichtigt. Urban mit kurzen Wegen für eine zukunftsweisende innerstädtische Mobilität, Dach- und wo möglich Fassadenbegrünung, Versorgung durch erneuerbare Energien über Photovoltaikanlagen auf dem Dach und Luft-Wasser-Wärmepumpen, Fernwärme der Ahrtalwerke und der Effizienzhausstandard des Gebäudes tragen zu einer Klimaverträglichkeit bei. In der Tiefgarage soll es Vorrichtungen für Wallboxen geben und vier öffentliche e-Ladestationen zentral auf der Parkfläche, im westlichen Teil offene Böden durch eine kleine Gartenfläche. Für Verschattung und Verdunstung soll durch Bäume auf Stellplatzflächen, begrünte Carports und sonnengeschützte Fußwege zu den Gewerbe- und Wohnungseingängen durch Arkaden gesorgt werden. Eine die nachtaktiven Tiere schützende Beleuchtung ist vorgesehen. Zudem werden Vorkehrungen am Gebäude und durch einen Staukanal getroffen, um vor Wasserschäden durch Starkregenereignisse sicher zu sein. Ein Schutz vor Lärm durch Bahn- und Straßenverkehr (Heerstraße) ist eingeplant.

Mindestens die Hälfte der Wohnungen sollen dem städtischen Erbbaurecht unterliegen. Zu hoffen ist, dass der geplante Mix der Wohnungsgrößen alle Bedarfe abdeckt, vom Singlehaushalt - dies wäre zum Beispiel wichtig für Ausbildung bis Dienstleistung und Gesundheitswesen - bis zur 5-köpfigen Familie als Chance der Verjüngung in der Generationenverteilung von Bad Neuenahr. Eine Kostenübernahme für weitere KiTa-Plätze ist zugesagt, wird aber nach Meinung der GRÜNEN zu keiner Verbesserung des Fachkräftemangels in den KiTas der Stadt führen. Eine Elterninitiative für die Kinderbetreuung wäre anzuregen und dafür einen Raum mitzudenken, ein attraktiver Spielplatz mit Trinkbrunnen und Verschattung, der auch für Kinder sicher zu erreichen ist und ein Generationentreffpunkt, um das Quartier mit Leben zu füllen und zukunftsfähig zu machen. Dazu gehören auch überdachte, sichere Abstellflächen für Fahrräder, Lastenfahrräder und e-Scooter und Abstellmöglichkeiten für Kinderwagen und Rollatoren.

In der Gesamtschau der Maßnahmen konnte die GRÜNE Stadtratsfraktion dem Bebauungsplan zum Vornbergergelände zustimmen und hofft, dass das Bauprojekt zur Wohn- und Versorgungsqualität der Kreisstadt nachhaltig beiträgt.

Pressemitteilung

Stadtratsfraktion

BÜNDNIS 90 /DIE GRÜNEN

Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, v.l.: Sarah Rößel, Birgit Stupp, Kristina Schmidt, Christoph Scheuer. Foto:

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